Donnerstag, 15. Mai 2014

Das Einhorn Knups

Es war einmal ein Einhorn Namens Knups. Knups war ein besonderes Einhorn. Knups hatte nämlich, im Gegensatz zu anderen Einhörnern ein Horn das in Regenbogenfarben leuchtete. Und noch etwas war besonders an Knups. Wenn es mit seinem Horn das Herz eines Wesen berührte begann das Herz zu leuchten und sich zu öffnen und das Wesen erinnerte sich an all seine Träume und fing an diese zu verwirklichen.
Eines Tages, als Knups gerade mit den anderen Einhörnern auf der Wiese stand und Butterblumen aß, kam sein Freund der Schmetterling Frederick aufgeregt herbeigeflattert und rief: "Knups, ich habe etwas schreckliches gehört, ich muss es dir erzählen, weil es mich so traurig macht!" Knups hob den Kopf und lauschte gespannt. Frederick begann zu erzählen, er habe gehört das hinter dem Tal beim großen Hügel ein Dorf sei, das von einem König beherrscht werde. Dieser König hatte vor einigen Jahren sine Frau und sein Kind durch eine Krankheit verloren und sein Herz hatte sich dadurch vor Trauer verschloßen. Er hatte all seinen Untertanen befohlen, ihre Häuser schwarz anzumalen und dunkle Kleider zu tragen. Auch hatte er ihnen das Lachen, das Singen und das Fröhlichsein verboten und das einzig was sie tun durften war arbeiten und schuften.
Als Knups das hörte war er entsetzt und er beschloß sofort zu dem Dorf zu laufen und zu gucken, wie er helfen konnte. Also machte er sich auf den Weg.
Nach drei Tagen erreichte er das Dorf über dem, auf einer Anhöhe ein dunkles Schloß thronte. Die strassen waren dunkel und still, Die Häuser machten einen verwarlosten Eindruck und auf den Gassen türmte sich Müll und Unrat. Als Knups einen Bewohner der Dorfes traf, sah er das dieser sehr traurig schaute und den Kopf gesenkt hatte. Er ging auf ihn zu und berührte das Herz des Mannes mit seinem Zauberhorn. Langsam schaute der Mann mit einem verklärten Blick auf und Stück für Stück wurde sein Blick klarer und an seinen Mundwinkeln begann sich ein lächeln zu zeigen. Er schaute Knups in die Augen und sagte "Ich danke dir! Du hast mich von einem großen Schmerz befreit!" Ich werde gehen und mein Haus bunt anmalen, egal was der König sagt!" Pfeifend machte sich der Mann auf den Weg
Auf seinem Weg zum Schloß traf Knups andere Bewohner des Dorfes und bei jedem berührte er das Herz und sah, wie sie sich verwandelten. Auf den Srassen wurde es lebhafter. Die Leute begannen sich zu unterhalten, die Kinder fingen an fangen und verstecken zu spielen, selbst die Hunde und Katzen tolten herum. Knups berührte auch die Häuserfasaden und die Strassenränder und wo er das tat wuchsen Blumen und die grauen Wände färbten sich bunt. Die Menschen öffneten die Fenster und fingen an den Müll von den Strassen zu entfernen. Ab und zu hörte man jemanen lacen oder eine Melodie singen. Das Dorf erwachte zum Leben.
Knups ging auf das dunkle Schloß zu an desen Toren grimmig schauende Wachen standen. "Was willst du hier!" fuhren sie Knups an, "Keiner darf zum König! Befehl ist Befehl!" bellten sie. Da lächelte Knups sie an und berührte auch ihr Herz mit seinem Horn. Die Wachen ließen ihre Speere sinken und schauten sich gegenseitig an. "Jungs", sagte einer " Wir haben lange genug hier gestanden und unsere Zeit vertrödelt, Lasst uns zum Wirtshaus gehen und gemeinsam aufs Leben trinken!" Die anderen nickten zustimmend und sie trollten sich ihrer Wege und stimmten ein gemeinsames Lied an.
Knups betrat die Halle des Schloßes. Die Halle war dunkel und stickig, an den Wänden hingen schwarze Tücher und die Fackeln an den Wänden rauchten und qualmten. Am Ende der Halle saß der König mit verbitterter Miene und starrte vor sich hin, ab und zu seufzte er. Knups ging auf ihn zu. "Wer bist du? Was fällt dir ein mein Schloß zu betreten?" blaffte ihn der König an als Knups näher trat. Gerade als Knups antworten wollte hörte man durch eines der Fenster eine Kinderstimme singen. Der König sprang empört auf und rief "Was soll dieser Lärm? Mein Herz erträgt das nicht! Wache! Sagt diesem Kind es soll schweigen! Weiß es den nicht das Singen in meinem Dorf verboten ist?" erschöpft sank der König auf seinem Trohn zusammen. Knups räusperte sich " Deine Wachen, werter König sind gegangen um zu feiern, deine Untertanen haben beschloßen die Trauer abzulegen und ein fröhliches Leben zu leben. Wieso willst nicht auch du ein glückliches Leben leben?" Der König sah Knups an, einen Augenblick schien es als wolle er schreien, dann zuckte er traurig mit den Schultern und sagte "Wie kann ich glücklich sein, wenn das Liebste das ich hatte mir genommen wurde? Wie soll ich jeh wieder Lächeln?" Knups trat näher an den König heran und sagte "Lass mich dein Herz mit meinem Horn berühren, damit es heilen kann!" Von draußen erschalte das Kinderlied und der König seufzte. Er schaute Knups lange an, dann sagte er mit leiser Stimme, "So gerne will ich wieder glücklich sein!" Knups trat auf ihn zu und berührte sanft sein Herz mit dem Zauberhorn. Eine Weile saß der König regungslos da, dann fingen Tränen aus seinen Augen an zu laufen und gleichzeitig umspielte ein Lächeln seine Lippen. Plötzlich fing er schallend an zu lachen. Er stand auf und riß die schwarzen Tücher von den Wänden. Dann rief er " Lasst meinen Schatzmeister wissen das all das Gold in der Schatzkammer dazu verwendet werden wird das Dorf zu dem buntesten und schönsten Dorf im Land zu machen und alle sollen Nahrung und neue Kleider erhalten.!" Dann tanzte der König durch seinen Trohnsaal und Knups lächelte in sich hinein und war froh!

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