Das kleine Marunkel und Tobi
Das kleine Marunkel lebt auf einem
anderen Stern. Dort lebt es seit vielen Jahren und hat viele
Freunde. Die Lieblingsbeschäfftigung des kleinen Marunkels ist es
Wünsche zu erfüllen und andere Wesen glücklich zu machen. Eines
Tages, als das kleine Marunkel gerade überlegte wen es wohl heute
einen Wunsch erfüllen könnte, klopfte ein Freund an seine Haustür.
Der Freund war lange Zeit auf Reisen gewesen und das Marunkel freute
sich nun seinen Reiseberichten zu lauschen. Nach einer Weile sagte
der Freund “Weißt du, Marunkel, auf meiner Reise war ich auf einem
ganz besonderen Stern, weit weg von hier, in einer anderen Galaxie.
Dieser Stern heißt Planet Erde.” Das Marunkel lauschte gespannt.
“Auf diesem Planeten,” fuhr der Ferund fort “gibt es eine
besondere Art Mensch, die Kinder. Sie spielen und lachen gerne und
sind auch sonst sehr freundliche Wesen” Das marunkel wurde ganz
aufgeregt als es das hörte und fragte sich ob es gut wäre einigen
dieser Kinder ein paar Wünsche zu erfüllen. Es ließ sich von
seinem Freund den Weg zur Erde ganz genau beschreiben. Bald darauf
verabschiedete sich der Freund wieder, den er wollte noch einen
anderen Freund auf einem anderen Planeten besuchen. Als er gegangen
war beschloß das Marunkel zur Erde zu reisen. Gesagt, Getan!
Das Marunkel packte alle wichtigen
Sachen in seinen Rucksack. Zuallererst packte es einen Beutel
Feenstaub hinein. Den Feenstaub war seine Lieblingsspeise und auch
sonst sehr nützlich. Dann kam sein Wunschblock hinzu. Wenn man einen
Wunsch auf den Wunschblock schrieb ging er garantiert in
Erfüllung.Als nächstes packte das Marunkel sein Zukunftsfernrohr in
den Rucksack und ganz oben hinauf kam noch seine Zauberblume
Esmeralda. Als alles gut verstaut war, zog das Marunkel seine
Zauberschuhe an , guckte sich noch einmal um und sagte “Zur Erde,
bitte!” Da machte es ein kleines “Plop” und...
Die Kuscheltierfabrik
Als das Marunkel die Augen öffnete,
war es sehr erstaunt was es zu sehen und vor allem zu hören bekam.
Um es herum war es sehr laut. Es zischte, pochte, puffte, knatterte
und quietschte. Ab und zu knallte es auch und dazwischen vernahm das
Marunkelimmer wieder stimmen, die sich Dinge zuriefen. Um zu schauen
wo es den hier gelandet war, rappelte das Marunkel sich auf und
versuchte sich aufzusetzen. Da bemerkte es das der Boden unter seinen
Füssen sich quietschend bewegte. Erstaunt sah es sich um. Rechts und
Links von im saßen zwei identische Wesen mit braunem Fell, großen
Knopfaugen und plüschigen Ohren. Das Marunkel wandte sich an eines
der beiden und fragte “Wo bin ich hier?” Das Wesen antwortete mit
brummiger, tiefer Stimme, “ Du bist hier in Teddys
Kuscheltierfabrik.” Das Marunkel, das nicht wußte was eine
Kuscheltierfabrik war, fragte nach “ Was ist das eine
Kuscheltierfabrik?” Der Teddybär, den das Wesen mit dem Marunkel
sprach war ein Teddybär grinste und antwortete “ Das weißt du
nicht? Du bist wohl nicht von hier! In einer Kuscheltierfabrik werden
Kuscheltiere geboren um dan hinaus in die Welt zu ziehen und mit den
Menschenkindern zu spielen und zu kuscheln. “ Das kleine Marunkel
wußte zwar nicht was das war ein Kuscheltier, aber das es von hier
aus bald zu den Kindern kommen würe freute es sehr. Es wollte sich
gerade bei dem Teddybär bedanken, alses spürte, wie eine rieige
hand es ergriff und von dem Fließband nahm. Es hörte eine stimme
sagen “ Den hier kan man wohl kaum verkaufen. Der sieht schon recht
ungewöhnlich aus. Niedlich ist er schon. Ich denke ich werde ihn
meinem Sohn Tobi zum Geburtstag mitbringen. Eigentlich wünscht sich
Tobi ja einen Hund, aber daraus wird dieses Jahr noch nichts. Er wird
sich über das Kuscheltier hier freuen!” Die große Hand nahm das
Marunkel und packte es in eine Tasche. Da saß es nun und freute sich
bald Tobi kennenzulernen. Im Dunkeln der Tasche nahm es seinen
Wunschblock heraus und schrieb mit großen Buchstaben “Einen Hund
für Tobi” hinein. Dann aß es etwas Feenstaub und wartete.
Ein Haufen Geschenke
Tobi saß auf seinem Bett und packte
seine Geburtstagsgeschenke aus. Tobi feierte seinen fünften
Geburtstag und er hatte sich von seinen Eltern einen Hund gewünscht.
Da saß er nun, in seinen blauen Pyjama auf dem Bett umgeben von
raschelndem Geschenkpapier und bunt verpackten Kästchen. Tobi hoffte
das in einem der Päckchen ein Hundebaby versteckt war. Aufgeregt
machte er sich ans auspacken. In dem ersten Geschenk war ein großes
rotes Feuerwehrauto. In dem zweiten Packet war ein selbstgestrickter
Pullover von seiner Tante Laura. Danach bunte Filzstifte, ein
Malbuch, eine Packung Sterne die im Dunkeln leuchten. Mit jedem
Geschenk, das Tobi auspacktespürte er seine Entäuschung größer
werden. Denoch lächelte er bei jeden Geschenk um seine Eltern nicht
traurig zu machen. Er freute sich natürlich auch über die Sachen,
die er geschenkt bekam, aber er hatte sich sooo sehr einen Hund
gewünscht. Dann lag nur noch ein Geschenk vor ihm. Es war eine rote
Box mit einer blauen Schleife, gerade so groß das ein Hundebaby
hineinpassen könnte. Tobis Hand zitterte beim auspacken. Er öffnete
die blaue Schleife und nahm den Deckel von der Box und... vor ihm lag
das Marunkel. Tobi fand sofort das das ein sehr komisches Kuscheltier
war und spürte die Enttäuschung in seinem Herzen. Kein Hundebaby.
Er schluckte, bedankte sich bei seiner Mama und seinem Papa für die
schönen Geschenke. Das Marunkel packte er achtlos zu de anderen
Geschenken auf den Schreibtisch. “Es wird Zeit für den
Kindergarten, Tobi” sagte die Mama. Schweren Herzens zog sich Tobi
an und machte sich auf den Weg zum Kindergarten.
Da Marunkel wunderte sich ein wenig
über Tobis so kühle Begrüßung, lehnte sich dann aber entspannt in
der roten Box zurück und schlummerte ein wenig um sich auszuruhen.
“Hallo, Ich bin Marunkel”
Abends als Tobi ins Bett ging wurde das
Marunkel wach. Nachdem Tobis Eltern “Gute Nacht” gesagt und das
Licht ausgemacht hatten, rappelte sich Marunkel in seiner Kiste auf
und schob den Deckel beiseite. “Tobi” flüsterte es leise in den
Raum, “ Tobi, schläfst du schon?” Tobi setzte sich erschrocken
im Bett auf und fragte schüchternin den Raum “Ist da wer?” Das
Marunkel schob den Deckel der Geschenkbox beiseite und sagte, “
Guten Abend, Tobi. Ich bin Marunkel!” Tobi rieb sich verdattert die
Augen und starrte die Geschenkbox an, “Wer bist du?”fragte er
stotternd und rieb sich abermals die Augen um sich zu vergewissern
das er nicht träumte. . Er schaute das Marunkel fassungslos an. “Ich
bin Marunkel. Ich komme von einem anderen Stern und wollte dich
besuchen um dir einen Wunsch zu erfüllen.” Das Marunkel kletterte
aus seiner Box, sprang vom Schreibtisch und lief auf Tobis Bett zu.
Tobi zog sich die Bettdecke bis zur Nasenspitze und fragte mit
zitternder Stimme “bist du ein Geist oder ein Monster?”. Das
Marunkel, das gerade dabei war auf Tobis Bett hinauf zu klettern,
hielt inne... Dann kicherte es leise und sagte, “ Nein, ich bin
kein Geist und auch kein Monster. Ich bin das Marunkel und ich möchte
dein Freund sein”. Mit diesem Satz auf den Lippen sprang das
Marunkel auf Tobis Bett und wanderte über die Bettdecke. Dann setzte
es sich genau vor Tobis Füße und guckte ihn an. “Ma-run-kel?”
sagte Tobi, “ du willst mein Freund sein?” “Sehr gerne!”
antwortete das Marunkel. Das Marunkel nahm sein Zukunftsfernrohr aus
dem Rucksack und guckte hindurch. Dann wandte es sich wieder an Tobi.
“Tobi, zieh dir bitte ein paar warme Sachen an. Wir müssen los!”
“wohin müssen wir denn?” fragte Tobi. “ Nun, wir wollen doch
das dein Wunsch in Erfüllung geht. Deswegen machen wir uns besser
gleich auf den Weg!”
Ein Wunsch im Herzen
Nachdem sich Tobi einige Sachen
angezogen hatte, schlichen er und das Marunkel in die Küche. Dort
Packten sie etwas Reiseproviant in den Rucksack. Dann verließen sie
das Haus und schloßen leise die Tür hinter sich. Sie wanderten die
dunkle Strasse hinunter, die vom dämerigen Licht der
Strasseblaternen beschienen war. Über ihnen Leuchtete der Mond. Als
sie einige Zeit schweigeng gelaufen, hier und dort rechts und links
gegangen waren, fragte Tobi das Marunkel, “Marunkel, denkst du
wirklich das mein Wunsch in Erfüllung geht? Denkst du ich bekomme
einen Hund? Wie denkst du wird das geschehen?”.
Das Marunkel blieb stehen, kratzte sich
nachdenklich an der Nase und sagte dann:” Wie das geschehen wird,
Tobi, weiß ich wirklich nicht. Ich weiß nur, das wenn jemand ganz
tief im Herzen einen Wunsch hat, das Universum diesen Wunsch mit
jedem Herzschlag hören kann. Und ich weiß das wenn man ganz fest
daran glaub das der Wunsch in Erfüllung geht, das Universum einem
mit allen seinen Möglichkeiten hilft das der Wunsch wahr wird. Aber
wie das geschieht das weiß man vorher nicht! Komm, lass uns
weitergehen, damit wir rechtzeitig ankommen.” Tobi und das Marunkel
gingen schweigend weiter und Tobi versuchte mit jedem Herzschlag ganz
fest daran zu glauben das sein Wunsch wahr werden würde. Als er so
ganz still in sich hineinhorchte war ihm als würde er tief in seinem
Inneren die Melodie eines Windspiels hören.
Ein bißchen Geduld und eine alte
Baugrube
Als Tobi und Marunkel nach einer Weile
vor einem alten Baugrundstück angekommen waren, blieb das Marunkel
stehen. “Hier sind wir richtig!” sagte das Marunkel, “Wir
müssen nur noch irgendwie über den Zaun kommen.” Das
baugrundstück war von einenm großen Bauzaun umgeben und Tobi und
das Marunkel machten sich nun daran eine Lücke oder einen anderen
Durchgang zu finden. Nach kurzer Zeit hörte das Marunkel Tobi rufen,
“ Hier! Marunkel, hier ist ein Loch unter dem Zaun. Hier können
wir durchkriechen!” Gesagt, Getan! Sie krochen unter dem Zaun
hindurch und betraten das alte Baugrundstück. “Was machen wir
nun?” fragte Tobi, der das ganze sehr aufregend fand. “Ich
glaube,” sagte das Marunkel, “das Beste ist, wir fragen jetzt
Esmeralda.” “Wer ist Esmeralda?” fragte Tobi. “Esmeralda ist
meine Zauberblume. Ich wußte doch das es gut war sie mitzunehmen.
Esmeralda weiß eigentlich immer eine gute Antwort auf alles
mögliche. Wir müssen sie nur kurz wecken. Sie schläft unglaublich
gerne!” Das Marunkel öffnete seinen Rucksack und holte Esmeralda
heraus. Dann stellte er sie vor sich auf den Boden. Esmeralda hatte
alle ihre Blütenblätter verschloßen. “Hey, Esmeralda! Wach auf!
Wirbrauchen dich!” Ganz langsam, mit einem kleinen Seufzen, öffnete
Esmeralda ihre Blütenblätter. Dann hörte Tobi eine leise
klingelnde Stimme, die verchlafen fragte, “Was ist den los,
Marunkel? Warum schreist du den so? Ich habe gerade sooo schön
geträumt.” Tobi sah das sich zwischen den Blüttenblättern ein
kleines, zierliches Gesicht mit großen Augen befand, das sie
verschlafen anblinzelte. Esmeralda gähnte herzhaft. “Nun erzähl
schon Marunkel, was ist den los? Ich möchte sooo gerne
weiterträumen!” Das Marunkel erzählte das sie auf der Suche nach
Tobis Wunsch waren, wie sie hierhergekommen waren und das sie nun
nicht wußten was sie auf dem alten Baugrundstück tun sollten. Als
Marunkel seine Geschichte beendet hatte, gähnte Esmeralda nochmal
und sagte dann, “ Das ist einfach! Dort hinten ist eine tiefe
Grube. Dort müsst ihr hinabsteigen. Dann macht ihr es dort bequem
und wartet. Kurz nach Sonnenaufgang erfüllt sich Tobis Wunsch von
selbst.” Esmeralda blinzelte mit den Augen. “Ihr müßt nur
warten und ein bißchen Geduld haben.” Dann gähnte die Zauberblume
wieder herzzerreisend, schloß ihre Augen, murmelte “Gute Nacht ihr
Beiden!” und schloß Blütenblatt für Blütenblatt.
Tobi und Marunkel gingen zum hinteren
Teil des Baugrundstücks. Dort entdeckten sie die Grube von der
Esmeralda gesprochen hatte. Sie schauten über den Rand der Grube.
Sie war mindestens drei Meter tief. Tobi schaute das Marunkel an und
sagte, “Wenn wir da hinein klettern, kommen wir bestimmt nicht mehr
heraus. Wie sollen wir überhaupt da runter kommen?” “Das ist
einfach!” sagte das Marunkel, “Wir benutzen meine Zauberschuhe.
Du hälst dich an mir fest und wir schweben hinunter.” “Aber wie
sollen wir dann wieder hinaus kommen?” “Das werden wir sehen,
wenn dein Wunsch sich erfüllt hat. Irgendeine Lösung gibt es immer.
Ersteinmal müssen wir warten und Geduld haben, wie Esmeralda gesagt
hat.” Tobi nickte, immer noch ein bißchen unwillig mit dem Kopf,
hielt sich dann aber an dem Marunkel fest und gemeinsam schwebten sie
hinab in die Grube. Am boden angekommen machten sie es sich bequem
und Packten ihren Reiseproviant aus. Abenteuer machen bekanntlich
sehr hungrig. Als sie gegessen hatten, gähnte Tobi herzhaft
undmurmelte mit halbgeschlossenen Augen, “Wenn wir schon warten
müssen, können wir auch ein bißchen schlafen. “ Er kuschelte
sich an das Marunkel an und einige Atemzuüge später waren beide
tief und fest eingeschlafen.
Ein Scharen, Ein Knurren, und ein
freudiges Erwachen
Als die Morgensonne dämmerte wurden
Tobi und Marunkel wach. Sie guckten sich verwundert um und dann
lauschen sie gespannt. Am oberen Rand der Grube war ein Scharen zu
hören. “Horch!” sagte das Marunkel, “Hast du das auch gehört?”
Tobi nickte und sie guckten zum Rand der Grube hinauf. Wieder hörten
sie das Scharen. Es verwandelte sich in ein leises Knurren und dann
fiel etwas eRde über den Rand der Grube hinab. “Marunkel!”
flüsterte Tobi aufgeregt, “Ich denke, das hört sich ein bißchen
nach einem Hund an. Denkst du nicht auch?” Da Marunkel nickte und
schaute wieder zum Rand der Grube hinauf um zu gucken was geschah.
Diesmal schnaubte es am Rand der Grube und plötzlich schaute ein
struppiges Hundegesicht herunter. Tobi stieß einen entzückten
Freudensschrei aus.Der Hund bellte und wackelte fröhlich mit dem
Kopf. Das Marunkel lächelte.
“Marunkel,” rief Tobi fröhlich,
“wir müssen irgendwie nach oben und ihm Hallo sagen.” Das
Marunkel schaute nachdenklich die steile Wand der Grube hinauf und
sagte dann:” Weißt du Tobi, ich weiß wirklich nicht, wie wir
wiederdort hinauf kommen. Die Zauberschuhe sind zu schwach um uns
beide nach oben zu tragen. Ich glaube wir brauchen Hilfe.” Tobi
schaute ebenfalls an der Wand hinauf und meinte dann:” Meinst du
der Hund kann uns irgendwie helfen? Vielleicht kann er Hilfe holen?”
“Das ist eine super Idee!” strahlte das Marunkel, “Warte kurz!
Ich schreibe einen Zettel und dann lassen wir den Hund Hilfe holen.”
Das Marunkel nahm seinen Wunschblock aus dem Rucksack und schrieb
mitgroßen, sehr wichtig aussehenden Buchstaben “Rettet Tobi!!!”
hinein, dann riß er den Zettel aus dem Block und bestäubte ihn mit
Feenstaub. Das Blatt schwebte die Grube hinauf und der Hund schnappte
danach. “Du musst meine Eltern finden und sie hierherbringen!”
erklärte Tobi dem Hund. Der Hund schnaubte verständnisvoll und
nickte mit dem Kopf, als habe er verstanden was Tobi sagte. Dann
rannte er los und verschwand.
Eine Kletterpartie nach oben
Der Hund rannte den ganzen Weg bis zu
Tobis Haus und hielt dabei vorsichtig den Zettel von Marunkel
zwischen den Zähnen. In Tobis Zuhause war schon alles in heller
Aufregung. Tobis eltern machten sich große sorgen, weil sie Tobi
nirgends finden konnten. Tobis Vater war gerade dabei den garten nach
Tobi abzusuchen, als der Hund ankam. Er rannte direkt auf Tobis Vater
zu, legte den Zettel aus dem Wunschblock vor seine Füsse und bellte.
Tobis Vater hob den zettel auf und las ihn, dann wandte er sich an
den hund und sagte “Zeig uns wo Tobi ist!” Der Hund bellte und
wedelte mit dem Schwanz. Da rief tobis Vater seine Frau und sie
liefen hinter dem Hund her, bis sie an dem Baugrundstück angekommen
waren. Sie kletterten durch den Zaun und entdeckten Tobi und Marunkel
in der Grube.
“Tobi!2 rief Tobis Mutter
erschrocken, “Wie bist du nur darunter gekommen? Bist du verletzt?”
Tobi schüttelte den Kopf. “Mir geht es gut. Könnt ihr mich hier
rausholen?” Tobi freute sich seine Eltern zu sehen und er war
stolz auf den Hund der es geschafft hatte sie zu holen. “ Die Frage
ist, wie wir dich da rauskriegen.” sagte Tobis Vater und schaute
sich um um zu sehen ob ihm irgendetwas helfen konnte Tobi aus dr
Grube zu befreien. Da bellte es am anderen Ende des Baugrundstücks
und eh sich Tobis Eltern undrehen konnten um zu schauen was dr Lärm
bedeutete kam der Hund angetrottet. ER trug etwas zwischen seinen
Zähnen und legte es vor die Füsse von Tobis Vater. Es war ein
langes dickes seil. “das hast du gut gemacht!” sagte Tobis Papa
und tätschelte dem Hund den Kopf. Der Hund guckte ein bißchen als
würde er grinsen.
Tobis Vater nahm das Seil und band es
um einen Baum in der Nähe der Grube. Dann warf er es zu Tobi
hinunter. Tobi steckte das Marunkel in seinen Rucksack und kletterte
das Seil hinauf. Das war ganz einfach. Oben angekommen nahmen Tobis
Eltern ihn in den Arm. “Auch Tobi,” sagte seine Mutter, “was
hast du dir nur dabei gedacht?” “Ich wollte mir meinen Hund
suchen gehen.” sagte Tobi. Da bellte der Hund, der Tobi so sehr
geholfen hatte und kam schwanzwedelnd auf die kleine Familie zu. Tobi
sah seine Eltern mit fragenden Augen an. Sein Vater seufzte undsagte
dann lächelnd “ich glaube, du hast deinen Hund gefunden, Tobi!”
Tobi strahlte. Dann gingen sie alle gemeinsam nach Hause um zu
frühstücken. Der Hund trottete hinterher.
Ja, und das Marunkel? Das Marunkel saß
in Tobis Rucksack, rieb sich zufrieden den Bauch, aß ein wenig
Feenstaub und sagte ganz leise, “Das haben wir gut gemacht,
Esmeralda.” Esmeralda seufzte leise im Schlaf.
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