Freitag, 11. Juli 2014

Das kleine Marunkel


Das kleine Marunkel und Tobi


Das kleine Marunkel lebt auf einem anderen Stern. Dort lebt es seit vielen Jahren und hat viele Freunde. Die Lieblingsbeschäfftigung des kleinen Marunkels ist es Wünsche zu erfüllen und andere Wesen glücklich zu machen. Eines Tages, als das kleine Marunkel gerade überlegte wen es wohl heute einen Wunsch erfüllen könnte, klopfte ein Freund an seine Haustür. Der Freund war lange Zeit auf Reisen gewesen und das Marunkel freute sich nun seinen Reiseberichten zu lauschen. Nach einer Weile sagte der Freund “Weißt du, Marunkel, auf meiner Reise war ich auf einem ganz besonderen Stern, weit weg von hier, in einer anderen Galaxie. Dieser Stern heißt Planet Erde.” Das Marunkel lauschte gespannt. “Auf diesem Planeten,” fuhr der Ferund fort “gibt es eine besondere Art Mensch, die Kinder. Sie spielen und lachen gerne und sind auch sonst sehr freundliche Wesen” Das marunkel wurde ganz aufgeregt als es das hörte und fragte sich ob es gut wäre einigen dieser Kinder ein paar Wünsche zu erfüllen. Es ließ sich von seinem Freund den Weg zur Erde ganz genau beschreiben. Bald darauf verabschiedete sich der Freund wieder, den er wollte noch einen anderen Freund auf einem anderen Planeten besuchen. Als er gegangen war beschloß das Marunkel zur Erde zu reisen. Gesagt, Getan!
Das Marunkel packte alle wichtigen Sachen in seinen Rucksack. Zuallererst packte es einen Beutel Feenstaub hinein. Den Feenstaub war seine Lieblingsspeise und auch sonst sehr nützlich. Dann kam sein Wunschblock hinzu. Wenn man einen Wunsch auf den Wunschblock schrieb ging er garantiert in Erfüllung.Als nächstes packte das Marunkel sein Zukunftsfernrohr in den Rucksack und ganz oben hinauf kam noch seine Zauberblume Esmeralda. Als alles gut verstaut war, zog das Marunkel seine Zauberschuhe an , guckte sich noch einmal um und sagte “Zur Erde, bitte!” Da machte es ein kleines “Plop” und...

Die Kuscheltierfabrik

Als das Marunkel die Augen öffnete, war es sehr erstaunt was es zu sehen und vor allem zu hören bekam. Um es herum war es sehr laut. Es zischte, pochte, puffte, knatterte und quietschte. Ab und zu knallte es auch und dazwischen vernahm das Marunkelimmer wieder stimmen, die sich Dinge zuriefen. Um zu schauen wo es den hier gelandet war, rappelte das Marunkel sich auf und versuchte sich aufzusetzen. Da bemerkte es das der Boden unter seinen Füssen sich quietschend bewegte. Erstaunt sah es sich um. Rechts und Links von im saßen zwei identische Wesen mit braunem Fell, großen Knopfaugen und plüschigen Ohren. Das Marunkel wandte sich an eines der beiden und fragte “Wo bin ich hier?” Das Wesen antwortete mit brummiger, tiefer Stimme, “ Du bist hier in Teddys Kuscheltierfabrik.” Das Marunkel, das nicht wußte was eine Kuscheltierfabrik war, fragte nach “ Was ist das eine Kuscheltierfabrik?” Der Teddybär, den das Wesen mit dem Marunkel sprach war ein Teddybär grinste und antwortete “ Das weißt du nicht? Du bist wohl nicht von hier! In einer Kuscheltierfabrik werden Kuscheltiere geboren um dan hinaus in die Welt zu ziehen und mit den Menschenkindern zu spielen und zu kuscheln. “ Das kleine Marunkel wußte zwar nicht was das war ein Kuscheltier, aber das es von hier aus bald zu den Kindern kommen würe freute es sehr. Es wollte sich gerade bei dem Teddybär bedanken, alses spürte, wie eine rieige hand es ergriff und von dem Fließband nahm. Es hörte eine stimme sagen “ Den hier kan man wohl kaum verkaufen. Der sieht schon recht ungewöhnlich aus. Niedlich ist er schon. Ich denke ich werde ihn meinem Sohn Tobi zum Geburtstag mitbringen. Eigentlich wünscht sich Tobi ja einen Hund, aber daraus wird dieses Jahr noch nichts. Er wird sich über das Kuscheltier hier freuen!” Die große Hand nahm das Marunkel und packte es in eine Tasche. Da saß es nun und freute sich bald Tobi kennenzulernen. Im Dunkeln der Tasche nahm es seinen Wunschblock heraus und schrieb mit großen Buchstaben “Einen Hund für Tobi” hinein. Dann aß es etwas Feenstaub und wartete.
Ein Haufen Geschenke

Tobi saß auf seinem Bett und packte seine Geburtstagsgeschenke aus. Tobi feierte seinen fünften Geburtstag und er hatte sich von seinen Eltern einen Hund gewünscht. Da saß er nun, in seinen blauen Pyjama auf dem Bett umgeben von raschelndem Geschenkpapier und bunt verpackten Kästchen. Tobi hoffte das in einem der Päckchen ein Hundebaby versteckt war. Aufgeregt machte er sich ans auspacken. In dem ersten Geschenk war ein großes rotes Feuerwehrauto. In dem zweiten Packet war ein selbstgestrickter Pullover von seiner Tante Laura. Danach bunte Filzstifte, ein Malbuch, eine Packung Sterne die im Dunkeln leuchten. Mit jedem Geschenk, das Tobi auspacktespürte er seine Entäuschung größer werden. Denoch lächelte er bei jeden Geschenk um seine Eltern nicht traurig zu machen. Er freute sich natürlich auch über die Sachen, die er geschenkt bekam, aber er hatte sich sooo sehr einen Hund gewünscht. Dann lag nur noch ein Geschenk vor ihm. Es war eine rote Box mit einer blauen Schleife, gerade so groß das ein Hundebaby hineinpassen könnte. Tobis Hand zitterte beim auspacken. Er öffnete die blaue Schleife und nahm den Deckel von der Box und... vor ihm lag das Marunkel. Tobi fand sofort das das ein sehr komisches Kuscheltier war und spürte die Enttäuschung in seinem Herzen. Kein Hundebaby. Er schluckte, bedankte sich bei seiner Mama und seinem Papa für die schönen Geschenke. Das Marunkel packte er achtlos zu de anderen Geschenken auf den Schreibtisch. “Es wird Zeit für den Kindergarten, Tobi” sagte die Mama. Schweren Herzens zog sich Tobi an und machte sich auf den Weg zum Kindergarten.
Da Marunkel wunderte sich ein wenig über Tobis so kühle Begrüßung, lehnte sich dann aber entspannt in der roten Box zurück und schlummerte ein wenig um sich auszuruhen.

“Hallo, Ich bin Marunkel”

Abends als Tobi ins Bett ging wurde das Marunkel wach. Nachdem Tobis Eltern “Gute Nacht” gesagt und das Licht ausgemacht hatten, rappelte sich Marunkel in seiner Kiste auf und schob den Deckel beiseite. “Tobi” flüsterte es leise in den Raum, “ Tobi, schläfst du schon?” Tobi setzte sich erschrocken im Bett auf und fragte schüchternin den Raum “Ist da wer?” Das Marunkel schob den Deckel der Geschenkbox beiseite und sagte, “ Guten Abend, Tobi. Ich bin Marunkel!” Tobi rieb sich verdattert die Augen und starrte die Geschenkbox an, “Wer bist du?”fragte er stotternd und rieb sich abermals die Augen um sich zu vergewissern das er nicht träumte. . Er schaute das Marunkel fassungslos an. “Ich bin Marunkel. Ich komme von einem anderen Stern und wollte dich besuchen um dir einen Wunsch zu erfüllen.” Das Marunkel kletterte aus seiner Box, sprang vom Schreibtisch und lief auf Tobis Bett zu. Tobi zog sich die Bettdecke bis zur Nasenspitze und fragte mit zitternder Stimme “bist du ein Geist oder ein Monster?”. Das Marunkel, das gerade dabei war auf Tobis Bett hinauf zu klettern, hielt inne... Dann kicherte es leise und sagte, “ Nein, ich bin kein Geist und auch kein Monster. Ich bin das Marunkel und ich möchte dein Freund sein”. Mit diesem Satz auf den Lippen sprang das Marunkel auf Tobis Bett und wanderte über die Bettdecke. Dann setzte es sich genau vor Tobis Füße und guckte ihn an. “Ma-run-kel?” sagte Tobi, “ du willst mein Freund sein?” “Sehr gerne!” antwortete das Marunkel. Das Marunkel nahm sein Zukunftsfernrohr aus dem Rucksack und guckte hindurch. Dann wandte es sich wieder an Tobi. “Tobi, zieh dir bitte ein paar warme Sachen an. Wir müssen los!” “wohin müssen wir denn?” fragte Tobi. “ Nun, wir wollen doch das dein Wunsch in Erfüllung geht. Deswegen machen wir uns besser gleich auf den Weg!”

Ein Wunsch im Herzen

Nachdem sich Tobi einige Sachen angezogen hatte, schlichen er und das Marunkel in die Küche. Dort Packten sie etwas Reiseproviant in den Rucksack. Dann verließen sie das Haus und schloßen leise die Tür hinter sich. Sie wanderten die dunkle Strasse hinunter, die vom dämerigen Licht der Strasseblaternen beschienen war. Über ihnen Leuchtete der Mond. Als sie einige Zeit schweigeng gelaufen, hier und dort rechts und links gegangen waren, fragte Tobi das Marunkel, “Marunkel, denkst du wirklich das mein Wunsch in Erfüllung geht? Denkst du ich bekomme einen Hund? Wie denkst du wird das geschehen?”.
Das Marunkel blieb stehen, kratzte sich nachdenklich an der Nase und sagte dann:” Wie das geschehen wird, Tobi, weiß ich wirklich nicht. Ich weiß nur, das wenn jemand ganz tief im Herzen einen Wunsch hat, das Universum diesen Wunsch mit jedem Herzschlag hören kann. Und ich weiß das wenn man ganz fest daran glaub das der Wunsch in Erfüllung geht, das Universum einem mit allen seinen Möglichkeiten hilft das der Wunsch wahr wird. Aber wie das geschieht das weiß man vorher nicht! Komm, lass uns weitergehen, damit wir rechtzeitig ankommen.” Tobi und das Marunkel gingen schweigend weiter und Tobi versuchte mit jedem Herzschlag ganz fest daran zu glauben das sein Wunsch wahr werden würde. Als er so ganz still in sich hineinhorchte war ihm als würde er tief in seinem Inneren die Melodie eines Windspiels hören.

Ein bißchen Geduld und eine alte Baugrube

Als Tobi und Marunkel nach einer Weile vor einem alten Baugrundstück angekommen waren, blieb das Marunkel stehen. “Hier sind wir richtig!” sagte das Marunkel, “Wir müssen nur noch irgendwie über den Zaun kommen.” Das baugrundstück war von einenm großen Bauzaun umgeben und Tobi und das Marunkel machten sich nun daran eine Lücke oder einen anderen Durchgang zu finden. Nach kurzer Zeit hörte das Marunkel Tobi rufen, “ Hier! Marunkel, hier ist ein Loch unter dem Zaun. Hier können wir durchkriechen!” Gesagt, Getan! Sie krochen unter dem Zaun hindurch und betraten das alte Baugrundstück. “Was machen wir nun?” fragte Tobi, der das ganze sehr aufregend fand. “Ich glaube,” sagte das Marunkel, “das Beste ist, wir fragen jetzt Esmeralda.” “Wer ist Esmeralda?” fragte Tobi. “Esmeralda ist meine Zauberblume. Ich wußte doch das es gut war sie mitzunehmen. Esmeralda weiß eigentlich immer eine gute Antwort auf alles mögliche. Wir müssen sie nur kurz wecken. Sie schläft unglaublich gerne!” Das Marunkel öffnete seinen Rucksack und holte Esmeralda heraus. Dann stellte er sie vor sich auf den Boden. Esmeralda hatte alle ihre Blütenblätter verschloßen. “Hey, Esmeralda! Wach auf! Wirbrauchen dich!” Ganz langsam, mit einem kleinen Seufzen, öffnete Esmeralda ihre Blütenblätter. Dann hörte Tobi eine leise klingelnde Stimme, die verchlafen fragte, “Was ist den los, Marunkel? Warum schreist du den so? Ich habe gerade sooo schön geträumt.” Tobi sah das sich zwischen den Blüttenblättern ein kleines, zierliches Gesicht mit großen Augen befand, das sie verschlafen anblinzelte. Esmeralda gähnte herzhaft. “Nun erzähl schon Marunkel, was ist den los? Ich möchte sooo gerne weiterträumen!” Das Marunkel erzählte das sie auf der Suche nach Tobis Wunsch waren, wie sie hierhergekommen waren und das sie nun nicht wußten was sie auf dem alten Baugrundstück tun sollten. Als Marunkel seine Geschichte beendet hatte, gähnte Esmeralda nochmal und sagte dann, “ Das ist einfach! Dort hinten ist eine tiefe Grube. Dort müsst ihr hinabsteigen. Dann macht ihr es dort bequem und wartet. Kurz nach Sonnenaufgang erfüllt sich Tobis Wunsch von selbst.” Esmeralda blinzelte mit den Augen. “Ihr müßt nur warten und ein bißchen Geduld haben.” Dann gähnte die Zauberblume wieder herzzerreisend, schloß ihre Augen, murmelte “Gute Nacht ihr Beiden!” und schloß Blütenblatt für Blütenblatt.
Tobi und Marunkel gingen zum hinteren Teil des Baugrundstücks. Dort entdeckten sie die Grube von der Esmeralda gesprochen hatte. Sie schauten über den Rand der Grube. Sie war mindestens drei Meter tief. Tobi schaute das Marunkel an und sagte, “Wenn wir da hinein klettern, kommen wir bestimmt nicht mehr heraus. Wie sollen wir überhaupt da runter kommen?” “Das ist einfach!” sagte das Marunkel, “Wir benutzen meine Zauberschuhe. Du hälst dich an mir fest und wir schweben hinunter.” “Aber wie sollen wir dann wieder hinaus kommen?” “Das werden wir sehen, wenn dein Wunsch sich erfüllt hat. Irgendeine Lösung gibt es immer. Ersteinmal müssen wir warten und Geduld haben, wie Esmeralda gesagt hat.” Tobi nickte, immer noch ein bißchen unwillig mit dem Kopf, hielt sich dann aber an dem Marunkel fest und gemeinsam schwebten sie hinab in die Grube. Am boden angekommen machten sie es sich bequem und Packten ihren Reiseproviant aus. Abenteuer machen bekanntlich sehr hungrig. Als sie gegessen hatten, gähnte Tobi herzhaft undmurmelte mit halbgeschlossenen Augen, “Wenn wir schon warten müssen, können wir auch ein bißchen schlafen. “ Er kuschelte sich an das Marunkel an und einige Atemzuüge später waren beide tief und fest eingeschlafen.

Ein Scharen, Ein Knurren, und ein freudiges Erwachen

Als die Morgensonne dämmerte wurden Tobi und Marunkel wach. Sie guckten sich verwundert um und dann lauschen sie gespannt. Am oberen Rand der Grube war ein Scharen zu hören. “Horch!” sagte das Marunkel, “Hast du das auch gehört?” Tobi nickte und sie guckten zum Rand der Grube hinauf. Wieder hörten sie das Scharen. Es verwandelte sich in ein leises Knurren und dann fiel etwas eRde über den Rand der Grube hinab. “Marunkel!” flüsterte Tobi aufgeregt, “Ich denke, das hört sich ein bißchen nach einem Hund an. Denkst du nicht auch?” Da Marunkel nickte und schaute wieder zum Rand der Grube hinauf um zu gucken was geschah. Diesmal schnaubte es am Rand der Grube und plötzlich schaute ein struppiges Hundegesicht herunter. Tobi stieß einen entzückten Freudensschrei aus.Der Hund bellte und wackelte fröhlich mit dem Kopf. Das Marunkel lächelte.
“Marunkel,” rief Tobi fröhlich, “wir müssen irgendwie nach oben und ihm Hallo sagen.” Das Marunkel schaute nachdenklich die steile Wand der Grube hinauf und sagte dann:” Weißt du Tobi, ich weiß wirklich nicht, wie wir wiederdort hinauf kommen. Die Zauberschuhe sind zu schwach um uns beide nach oben zu tragen. Ich glaube wir brauchen Hilfe.” Tobi schaute ebenfalls an der Wand hinauf und meinte dann:” Meinst du der Hund kann uns irgendwie helfen? Vielleicht kann er Hilfe holen?” “Das ist eine super Idee!” strahlte das Marunkel, “Warte kurz! Ich schreibe einen Zettel und dann lassen wir den Hund Hilfe holen.” Das Marunkel nahm seinen Wunschblock aus dem Rucksack und schrieb mitgroßen, sehr wichtig aussehenden Buchstaben “Rettet Tobi!!!” hinein, dann riß er den Zettel aus dem Block und bestäubte ihn mit Feenstaub. Das Blatt schwebte die Grube hinauf und der Hund schnappte danach. “Du musst meine Eltern finden und sie hierherbringen!” erklärte Tobi dem Hund. Der Hund schnaubte verständnisvoll und nickte mit dem Kopf, als habe er verstanden was Tobi sagte. Dann rannte er los und verschwand.

Eine Kletterpartie nach oben

Der Hund rannte den ganzen Weg bis zu Tobis Haus und hielt dabei vorsichtig den Zettel von Marunkel zwischen den Zähnen. In Tobis Zuhause war schon alles in heller Aufregung. Tobis eltern machten sich große sorgen, weil sie Tobi nirgends finden konnten. Tobis Vater war gerade dabei den garten nach Tobi abzusuchen, als der Hund ankam. Er rannte direkt auf Tobis Vater zu, legte den Zettel aus dem Wunschblock vor seine Füsse und bellte. Tobis Vater hob den zettel auf und las ihn, dann wandte er sich an den hund und sagte “Zeig uns wo Tobi ist!” Der Hund bellte und wedelte mit dem Schwanz. Da rief tobis Vater seine Frau und sie liefen hinter dem Hund her, bis sie an dem Baugrundstück angekommen waren. Sie kletterten durch den Zaun und entdeckten Tobi und Marunkel in der Grube.
“Tobi!2 rief Tobis Mutter erschrocken, “Wie bist du nur darunter gekommen? Bist du verletzt?” Tobi schüttelte den Kopf. “Mir geht es gut. Könnt ihr mich hier rausholen?” Tobi freute sich seine Eltern zu sehen und er war stolz auf den Hund der es geschafft hatte sie zu holen. “ Die Frage ist, wie wir dich da rauskriegen.” sagte Tobis Vater und schaute sich um um zu sehen ob ihm irgendetwas helfen konnte Tobi aus dr Grube zu befreien. Da bellte es am anderen Ende des Baugrundstücks und eh sich Tobis Eltern undrehen konnten um zu schauen was dr Lärm bedeutete kam der Hund angetrottet. ER trug etwas zwischen seinen Zähnen und legte es vor die Füsse von Tobis Vater. Es war ein langes dickes seil. “das hast du gut gemacht!” sagte Tobis Papa und tätschelte dem Hund den Kopf. Der Hund guckte ein bißchen als würde er grinsen.
Tobis Vater nahm das Seil und band es um einen Baum in der Nähe der Grube. Dann warf er es zu Tobi hinunter. Tobi steckte das Marunkel in seinen Rucksack und kletterte das Seil hinauf. Das war ganz einfach. Oben angekommen nahmen Tobis Eltern ihn in den Arm. “Auch Tobi,” sagte seine Mutter, “was hast du dir nur dabei gedacht?” “Ich wollte mir meinen Hund suchen gehen.” sagte Tobi. Da bellte der Hund, der Tobi so sehr geholfen hatte und kam schwanzwedelnd auf die kleine Familie zu. Tobi sah seine Eltern mit fragenden Augen an. Sein Vater seufzte undsagte dann lächelnd “ich glaube, du hast deinen Hund gefunden, Tobi!” Tobi strahlte. Dann gingen sie alle gemeinsam nach Hause um zu frühstücken. Der Hund trottete hinterher.
Ja, und das Marunkel? Das Marunkel saß in Tobis Rucksack, rieb sich zufrieden den Bauch, aß ein wenig Feenstaub und sagte ganz leise, “Das haben wir gut gemacht, Esmeralda.” Esmeralda seufzte leise im Schlaf.


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