Freitag, 25. Juli 2014

Liebe Liebe

Ich bin die liebe Liebe, liebe Liebe und Licht.
Ich bin die liebe Liebe, liebe einfach nur mich!
Ich bin die liebe Liebe und ich liebe Dich!
Ich bin die liebe Liebe und ihre Sicht.
Ich bin die liebe Liebe! Liebe! Und brauche nichts!
Ich bin die liebe Liebe. Liebe auch wenn es sticht.
Liebe Liebe in jeder Schicht und bleibe Liebe.
Liebe Liebe als Pflicht und treib mit Liebe.
liebe Liebe, Liebe, erweiter meine Sicht,
bis ich Liebe liebe. Liebe erweitert meine Sicht.
Liebe Liebe!
liebe mich, liebe Dich, liebe Licht.
Sei ein Liebeslicht, liebe Liebe!
Liebe mich bis ins Nichts! liebe Liebe!
liebe Liebe Schicht für Schicht. Liebe Liebe!
Liebe die Pflicht zu lieben,
bis sie dich trifft. liebe Liebe!
Liebe aus meiner Sicht? Liebe Liebe!
bis zwischen uns nichts mehr ist. lieb die Liebe!
liebe Liebe? Liebe mich? Liebe Dich!
liebe die Liebe!
liebe den Fluss der Liebe.
liebe die Liebe in der Liebe.
liebe die Liebe.
liebe das Licht bis Liebe alles ist!
Liebe das Leben bis Liebe alles ist.
Liebe die Liebe bis Liebe alles ist.
Liebe die Liebe im Licht bis Liebe alles ist.
liebe die Liebe bis du nicht mehr vergißt,
dass Liebe alles ist.
liebe Liebe! liebe das Licht.
liebe die liebe bis sie dich trifft.
liebe die Liebe aus deiner Sicht,
liebe die Liebe aus meiner Sicht.
liebe die Liebe, wenn sie dich trifft,
sie manchmal erlischt.
liebe die Liebe, liebe mich!
liebe das Licht!
Lebe die Liebe bis sie alles erwischt,
zu allem verwischt. liebe die Liebe!
Erkenne die Liebe in dir,
bis du die Liebe spürst,
sie innerlich berührst.
Sie dich innerlich berührt!
Lasse dich von ihr verführen!
liebe das Licht in mir,
liebe das Licht in dir.
liebe das Leben in dir,
lieb es die Liebe zu spüren.
liebe die Liebe!

Der Nazi im Buss ( Geschichte für Erwachsene)


Der Nazi im Bus
Anna Frontzeck


Ich steige in den Bus M29 in Kreuzberg und schlängle mich an den Fahrgästen vorbei den engen Mittelgang entlang. In der Mitte des Busses sitzt ein Nazi mit seinem Kampfhund. Der Kampfhund trägt, wie es das Gesetz vorsieht, einen Maulkorb. Der Nazi hat eine Glatze und trägt eine Bomberjacke.
Ich weiß sofort “Das ist ein Nazi”. Der lebt wahrscheinlich in Hellersdorf oder einem anderen Randbezirk Berlins, wo Nazis halt so leben, und wohnt in einer Wohnung im Plattenbau. Nachts trifft er sich mit seinen Saufkumpanen, und sie ziehen gemeinsam durch die Straßen, um Ausländern das Leben schwer zu machen. Tagsüber arbeitet mein Nazi in einem ordentlichen deutschen Betrieb und macht dort nicht nur die Schwerst-, sondern auch die Drecksarbeit. Seinen Kampfhund hat er zum Töten abgerichtet, und zum Frühstück frisst der Hund und wahrscheinlich auch sein Besitzer kleine, wehrlose Kurdenkinder, die hier in illegaler Beschäftigung Zwangsarbeit machen.
Ja, so einer ist das!”, sage ich mir und nicke innerlich mit dem Kopf.
Wahrscheinlich heißt mein Nazi mit Vornamen Heinz, Karl oder Paul und mit Nachnamen Meier oder Schmidt. Seine Freundin hat blonde Haare und blaue Augen und färbt sich die Haare zur Betonung des reinen Arischen gleich noch ein bisschen blonder. Beim Sex murmelt sie so Sachen wie “Heinz, mein Führer!” oder “du strammer, starker Deutscher!” und serviert dem Heinz geflissentlich ein gekühltes Berliner zum abendlichen Fußballspiel. Heinz ist Herthafan und findet Volkswagen klingt zu kommunistisch. Außerdem hat Heinz tierische Angst vor der Arbeitslosigkeit. Früher hat Heinz oft als Security gearbeitet und beim Gebäudeschutz mit seinen Kollegen so richtig den Mann raushängen gelassen. Heinz findet die Politik greife nicht richtig durch und dass die deutsche Grenze wieder richtig geschützt werden müsse. Zu seinem fünften Geburtstag hat Heinz von seinem Vater einen Baseballschläger geschenkt bekommen. Den hält er bis heute in Ehren. Heinz Vater, so denkt Heinz, wusste noch, was Ordnung ist.
Ich beobachte Heinz, den Nazi, von meinem Sitzplatz aus. “Ja, ich weiß, was das für einer ist!”, denke ich stolz und selbstzufrieden. “Der Heinz”, denke ich, “ist so ein richtiger Nazi.”
Früher als Heinz klein war, wollte er unbedingt zur Polizei. So ein richtiger Held wollte er sein. Einer, der die Welt zusammenhält und der dem schwachen Geschlecht Bewunderungsrufe entlockt.
Später ging er dann zum Bund, um seinem Vaterland zu dienen. Jeder weiß, so dachte sich Heinz, dass Zivildienst etwas für Schwuchteln, Stricher und Vaterlandsverräter ist. Das Essen beim Bund fand Heinz ganz vorzüglich.
Am Samstag geht Heinz zum Boxen, um seinen deutschen Körper zu stählen. Am Sonntag rasiert sich Heinz seine Haare und trifft sich mit seinen Parteikameraden. Heinz wählt die NPD, und wenn es die Zeit zulässt, gehen er und seine Freundin zu den bundesweiten Demonstrationen. Politik, findet Heinz, ist eigentlich nichts für Frauen, deswegen verbietet er seiner Freundin auch, zu den wöchentlichen Parteitreffen zu gehen. Es muss schon alles seine Ordnung haben, denkt sich Heinz.
Ich beobachte Heinz von meinem Platz aus und hoffe, dass er mir nicht ansieht, wie linksliberal ich bin. Heinz, so denke ich, würde mir, wenn er wüsste, den totalen Krieg erklären und mir mit seinem Baseballschläger den Kopf einschlagen. Zuerst würde er allerdings seinen Kampfhund auf mich hetzen. Ich mache mich auf meinem Sitzplatz etwas kleiner und hoffe, dass es nicht zum Blickkontakt kommt.
Wie kann man nur so intolerant sein wie der Heinz?”, denke ich mir und schüttle mich innerlich vor Abneigung.
Was macht so einer wie der Heinz überhaupt in Kreuzberg?
Mein Blick wandert zu seinen Füßen, und ich entdecke erleichtert, dass Heinz die schwarzen Springerstiefel mit den weißen Schnürsenkeln heute gegen Turnschuhe eingetauscht hat. Alles andere wäre auch viel zu auffällig. Wahrscheinlich, denke ich, arbeitet Heinz undercover für die Anti-Antifa und ist nur in Kreuzberg, um die Lage auszuspionieren. Heinz ist hier, um herauszubekommen, wie viele Antifaschisten es in Kreuzberg gibt und ob sich ein Anschlag auf die soeben fertiggestellte Moschee am Görlitzer Bahnhof lohnt.
Ich werde wütend über soviel Dreistigkeit und ärgere mich darüber, dass keiner der anderen Fahrgäste Heinz zu bemerken scheint. Wo ist die verdammte Antifa, wenn man sie braucht?
Der Heinz, der kann mir nichts vormachen.”, denke ich. “So ein verdammter Nazi!”, denke ich. “Und das in Kreuzberg”, denke ich. “Da muss doch irgendwer etwas tun.”, denke ich.
An der nächsten Haltestelle steigt eine ältere deutsche Dame in den Bus. Heinz steht auf und bietet ihr seinen Sitzplatz an. Aber mir kann er nichts vormachen, der Heinz. Wäre die Dame Türkin gewesen und hätte ein Kopftuch getragen, so wäre der Heinz einfach auf seinem Platz sitzen geblieben. Für eine Ausländerin hätte der sich bestimmt nicht bewegt. “So ein Arschloch!”, denke ich und “Typisch Nazi!”, denke ich, „Das kann doch nicht sein, dass dieser Nazi hier in Kreuzberg unbehelligt durch die Gegend laufen kann.“
Die nächste Station ist meine. Ich drängle mich an den anderen Fahrgästen vorbei zur Tür und bleibe genau vor Heinz stehen. Die Tür öffnet sich, ich hebe den Kopf und schaue Heinz direkt in die Augen. Ich hole tief Luft, und dann höre ich mich sagen: “Nazis raus aus Kreuzberg!” Schnell steige ich aus dem Bus, und die Tür schließt sich hinter mir. Heinz starrt mir durch die Fensterscheibe nach, den Mund vor Verwunderung halb offen. “Dem hab ich's gezeigt!”, denke ich und “Endlich hat mal einer was getan!” - “Mit uns nicht!”, denke ich und fühle mich ein bisschen wie Robin Hood.

Heinz, der eigentlich Joachim heißt, steht im M29 und starrt der Person hinterher, die gerade den Bus verlassen hat. “Nazis raus aus Kreuzberg!” dröhnt in seinem Kopf. Verdattert schaut er auf die Leine an seinem Handgelenk und betrachtet den Kampfhund zu seinen Füßen.
Wieso hat er sich bloß dazu bereit erklärt, mit dem Hund seiner Nachbarin zum Tierarzt zu gehen? Hat er nicht mit seinem Studium bereits genug zu tun? Nächste Woche beginnen die Semesterferien, und er muss sich dringend auf die darauf folgenden Prüfungen vorbereiten. Joachim studiert Sozialwissenschaften.
Nazis raus aus Kreuzberg!”, hat diese Frau zu ihm gesagt. Joachim schüttelt den Kopf. Seit 20 Jahren lebt er in Kreuzberg, aber so etwas ist ihm noch nie passiert. Er streicht sich mit seiner freien Hand über die frisch rasierte Glatze. “Diese blöde Wette!”, denkt er. Bis gestern hatte Joachim noch schulterlange, braune Haare. Eine Wette mit seinen Studienkollegen hat dazu geführt, dass er sie sich kurz rasieren musste.
Der Hund zu seinen Füßen bewegt sich unruhig. An der nächsten Station steigt Joachim aus und zieht den störrischen Hund hinter sich her. Er ärgert sich über sich selbst und seine Nachbarin. Irgendwie schafft sie es immer wieder, ihn zu Dingen zu überreden, die er eigentlich gar nicht machen will.
Beim Tierarzt angekommen setzt sich Joachim in das Wartezimmer, in dem außer ihm noch eine junge Frau mit einer Katze sitzt. Sie ist ungefähr 30 Jahre alt, und ihre Kleidung wirkt teuer und gut gepflegt. Ihr Äußeres macht einen leicht peniblen Eindruck. Sie scheint unruhig zu sein und schaut in regelmäßigen Abständen immer wieder auf die Uhr. “Wahrscheinlich”, schlussfolgert Joachim, “hat sie im Anschluss noch einen dringenden Geschäftstermin.” So eine wie die lebt bestimmt in einer Vier-Zimmer-Wohnung in Prenzlauer Berg, ist alleinstehend und aus München oder Nürnberg hergezogen.
Die Frau knibbelt nervös an ihren sauber lackierten Fingernägeln und murmelt der Katze beruhigende Worte zu.
Mehr der Katzentyp. Eigentlich ganz süß. Die hat bestimmt keine Probleme vor großen Menschenmassen Vorträge zu halten” Joachim denkt mit Grauen an das Referat, das er bald halten muss. Auf Joachim wirkt die Frau wie eine dieser erfolgreichen Geschäftsfrauen, die sich außer um sich und ihre Katze um nichts kümmern muss. “Ihr Konto ist bestimmt kein Anlass zur Sorge”, denkt Joachim.
Zum Frühstück isst diese Frau bestimmt ein Müsli und einen Joghurt und abends nach diversen Geschäftstreffen geht sie ins Fitnessstudio oder zum Yogakurs. Joachim beneidet diese Frau ein wenig um ihren straigthen Lebenswandel und denkt kurz, wie gerne er mit ihr tauschen würde. Bestimmt hat sie ihren Magister in Marketing oder Design mit Bravour bestanden und auch sonst nicht viele Probleme.
Bestimmt würde eine wie die nie mit mir reden, und so unsicher wie ich wäre sie auch nicht, denkt Joachim und schaut an sich herunter, betrachtet die Bomberjacke, die er sich von einem Freund geliehen hat und starrt den Hund seiner Nachbarin an.
Der Nächste, bitte.”, sagt die Sprechstundenhilfe, und die junge Frau und ihre Katze verlassen den Raum.

Sybille betritt die Praxis des Tierarztes. Sie ist ein bisschen nervös und hat außerdem heute noch so viel zu erledigen. Sie hofft, dass sie den Termin beim Tierarzt möglichst schnell hinter sich bringen kann. Die Kinder sind heute bei ihrer Mutter, und sie muss noch zu einem Vorstellungstermin. Das Leben als Alleinerziehende ist nicht einfach, denkt sie.
Zum Glück gehen die beiden Kleinen jetzt schon in den Kindergarten. So kann sie sich endlich einen Halbtagsjob suchen. Seit drei Jahren lebt Sybille jetzt schon vom Arbeitsamt, und das Geld reicht vorne und hinten nicht.
Und jetzt, ausgerechnet jetzt, ist auch noch die verdammte Katze krank geworden. Die Katze hat damals ihr Exfreund, der Vater ihrer Kinder, angeschleppt, und natürlich ist die jetzt an ihr hängen geblieben. Sybille mag eigentlich keine Katzen. Aber den Kindern ist Mopsi wichtig. Kümmern tun sie sich allerdings nicht um das Vieh. Sybille schaut auf den schwarzen Fellball und erklärt dem Tierarzt, was los ist. Mopsi hat Durchfall.
Sybille spricht nicht gerne vor anderen Leuten und ist auch sonst sehr schüchtern. Sie hat ziemliche Angst vor dem Vorstellungsgespräch und ist sich nicht sicher, ob sie den Anforderungen des Jobs gerecht wird. Wie gerne würde sie den Kindern ab und zu etwas gönnen, aber die Finanzen der Familie sind knapp, besonders da Michael keinen Unterhalt zahlt.
Der Typ im Wartezimmer war eigentlich ganz süß, denkt Sybille. Richtig nervös hat er sie gemacht. Sie hätte gerne mit ihm gesprochen, aber getraut hat sie sich nicht. Die verdammte Schüchternheit, denkt Sybille. Sybille hätte gerne einen Hund, so wie der Typ im Wartezimmer.
Sie schaut an sich herunter und fühlt sich ein wenig unbehaglich in den feinen Klamotten, die ihre Mutter ihr geliehen hat. Eigentlich ist sie ja eher der Jogginghosentyp. Gemütlich muss es sein und praktisch, denkt sie sich. Was man für einen Job nicht alles tut.
Ihr Magen knurrt, sie hat noch nichts gefrühstückt. Sie ist ihrer Mutter sehr dankbar, dass diese ihr die Kinder ab und zu mal abnimmt. Sie ist so eine gute Oma, denkt Sybille. So eine richtig gute Oma.

Sybilles Mutter, Isolde, ist bei sich zu Hause zusammen mit ihren Enkelkindern.
Sie kann Kinder nicht ausstehen.
Natürlich würde sie das vor Sybille niemals zugeben. Sybille ist geradezu vernarrt in ihre beiden Kinder und als Großmutter fühlt sich Isolde verpflichtet, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Aber in ihrem Inneren sind ihr die Kinder verhasst. Sie findet sie zu laut und zu unruhig, und sie kann einfach nichts niedlich daran finden, verrotzte Nasen und verklebte Münder abzuwischen. Außerdem bringen Kinder alles in Unordnung, findet Isolde. Schon damals als Sybille noch ein kleines Mädchen war, empfand Isolde ihre Pflichten als Mutter eher belastend.
Jetzt sitzt Isolde in ihrem Wohnzimmer, hört sich das ohrenbetäubende Geschrei ihrer Enkelkinder an und flüchtet sich in ihre Tagträume. Meistens träumt sich Isolde in eine Zeit zurück, in der Sybille noch nicht geboren war. Sie stellt sich vor, wie sie ihr Studium beendet und dann als erfolgreiche Geologin an interessanten Orten ihre Zeit verbringt. Dann denkt sie an Hans.
Hans war ein viel versprechender Jurastudent, der ihr damals , kurz bevor sie schwanger wurde, auf einer der aufregenden Studentenparties begegnete und mit dem sie einen Abend voll interessanter Gespräche mit viel Witz und Charme verbrachte. Sie fragt sich, was wohl aus ihr und Hans geworden wäre, wäre da nicht diese verhängnisvolle Nacht gewesen, in der Sybille gezeugt wurde. Leider war nicht Hans der Vater.
Sie malt sich ihre Zukunft mit Hans in rosaroten Farben aus und übertönt mit diesen Gedanken das Geschrei ihrer Enkelkinder. Sie ist sich sicher, dass Hans und sie noch heute glücklich miteinander wären und auch kinderlos eine erfüllende Ehe geführt hätten. Isolde seufzt und wendet sich wieder dem Alltagsgeschehen und ihren Enkelkindern zu, die sich gerade um ein paar Legosteine streiten.

Einige Häuserblocks entfernt ist Hans gerade damit beschäftigt, einige Einkaufstüten in einen Einkaufswagen zu hieven und den Einkaufswagen die Straße entlang zu schieben. Das tut er nicht, weil er gerade seinen Wocheneinkauf erledigt hat.
Die Einkaufstüten im Wagen sind alles, was Hans besitzt. Hans ist obdachlos.
Obwohl damals während seines Jurastudium alles so aussah, als habe Hans eine rosige Zukunft vor sich, als stünden ihm alle Türen der Welt offen, kam es anders, als man denkt und anders, als es sich Hans vorgestellt hatte. Aber jetzt will Hans nicht an das Vergangene denken. Was vergangen ist, ist vergangen und lässt sich nicht mehr ändern.
Jetzt denkt Hans daran, dass er zum Roten Kreuz gehen will und sich dort ein neues Paar Schuhe besorgen wird. Jetzt denkt Hans daran, dass er sich und seinen Einkaufswagen zur Bahnhofsmission schieben wird, um dort die Nacht zu verbringen. Jetzt denkt Hans daran, dass der Sommer bald kommt und es dann leichter wird, einen Schlafplatz im Park zu finden und dass er heute noch nichts gegessen hat. Und dann denkt Hans mit einer leichten Traurigkeit im Magen daran, dass es wohl niemanden mehr gibt, der noch an ihn denkt. An Isolde denkt Hans nicht. Er erinnert sich kaum an sie, er denkt nur daran, wie sehr er sich darauf freut, bald ein neues Paar Schuhe zu besitzen. Hans denkt daran, dass der Sommer bald kommt und sieht den M29 an sich vorbeifahren.

Im M29 sitzt ein Nazi, der keiner ist, auf dem Weg nach Hause.

Short Story


Mittwoch, 23. Juli 2014

Mirabella Propella

Mirabella Propella

Es war einmal eine kleine Schnecke, die hieß Mirabella.
Mirabella war keine gewöhnliche Schnecke, wie die anderen Schnecken in ihrem Garten. Mirabella liebte Abenteuer und außerdem war sie ein Forscher und Erfinder. In ihrem Garten munkelten die anderen Schnecken, das Mirabella so abenteuerlustig sein, käme daher, dass sie irgendwo in der Familie mal einen Herren von Heuschreck gehabt hätten. Genaueres wußte aber keiner, deswegen blieb es bei dem Gemunkel.

Mirabella sieht auch ein bißchen anders aus als die anderen Schnecken, weil sie vor einiger Zeit ihr Schneckenhaus mit ganz vielen Farben angemalt hat. Da haben die anderen Schnecken aber nicht schlecht geguckt, als sie das gesehen haben.

Am allerliebsten isst Mirabella Gummibärchen mit Schokostreusseln. Da man die in ihrem Garten leider nicht findet, hat sie es sich zur Angewohnheit gemacht einmal am Tag, wenn die feinen Menschen im Garten Nachtisch essen auf den Tisch zu klettern um zu gucken, ob es Gummibärchen mit Schokostreusseln gibt. Das ist zwar jeden Tag ein sehr langer Weg, aber Mirabella denkt sich das der Weg ihrer Figur bestimmt gut tut und die Schokostreussel sind es ihr Wert.
Mirabella war auch schonmal in einem französischen Restaurant. Aber da hat es ihr nicht gefallen, weil die Leute immer so durch die Nase gesprochen haben. Da ist sie schnell von einem Salatblatt in die Handtasche einer feinen Dame gerutscht und hat sich dort versteckt. Später hat das Zimmermädchen sie gefunden und in den Garten gebracht. Dort lebt sie nun.

Mirabella hat sehr viele verschiedene Interessen. Früher wollte sie zum Zirkus und Seiltänzerin werden. Also hat sie ein Seil gespannt und angefangen zu üben. Das Blöde daran war, das plötzlich ein Vogel kam und sie geschnappt hat. Aber Mirabella ist ja eine sehr mutige Schnecke und außerdem fand sie das Fliegen wunderschön. Irgendwann hat es ihr allerdings gereicht, da oben in der Luft und da hat sie dem Vogel kurzerhand in die Zunge gebissen und der hat sie fallen lassen, direkt auf ein grünes Salatblatt.


Das Bild hat der Lo gemalt.













Seitdem möchte Mirabella selbst fliegen lernen.
Deswegen arbeitet Mirabella momentan an einer Erfindung. Sie will sich einen Propella auf ihr Schneckenhaus bauen und damit nach Afrika fliegen.
Die anderen Schnecken denken, das ist nur wieder so eine wilde Idee von der Mirabella, aber Mirabella ist sich ganz sicher das sie irgendwann fliegen wird.




Einige Tage hörte man nur lautes Scheppern, Knirschen, Pfeifen, Poltern und Krachen aus Mirabellas Schneckenhaus. Ab und zu sah man sie aufs Dach klettern und geschäftig hier und da etwas bohren und schrauben, wobei sie sehr ernst und konzentriert guckte.
Dann traten plötzlich große Dampfwolken aus einem Loch das sie in das Dach gebohrt hatten. Die anderen Schnecken munkelten "Jetzt dreht sie völlig durch!" sagten sie. Aber Mirabella ließ sich nicht beirren.
Nach einer Woche begann sie einen großen Propella auf dem Dach zu befestigen. Der Propella war aus Holz und hatte wie bei einer Windmühle vier Flügel.


Freitag, 11. Juli 2014

Der Kleine Affe Im Reich der Farben


Der Kleine Affe und die kleine Fee im Reich der Farben
Anna Frontzeck


Eines Tages saßen die kleine Fee und der kleine Affe in ihrer Dachkammer in der großen Stadt. Dort lebten sie gemeinsam am Ende eines grossen Dachbodens, in einem kleinen Raum, der im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten war. Es war eine sehr gemütliche Kammer, in der sie lebten. An der Decke hing eine bunte Hängematte, in der der kleine Affe nachts schlief. Er liebte es sehr sanft in den Schlaf geschaukelt zu werden.Das Hin und Her der Hängematte erinnerte ihn an das Wehen der Baumwipfel des Waldes, in dem er aufgewachsen war. Auf dem Boden des Zimmers lag eine alte Matraze mit bunten Kissen und Decken. Dort schlief die kleine Fee. Außerdem stand noch eine große schwarze Truhe unter dem kleinen Fenster, das auf die Dächer der Stadt hinausschaute. Diese Truhe war so riesig, das der kleine Affe und die kleine Fee bequem in ihr sitzen konnten, wäre sie nicht mit allerlei bunten Dingen gefüllt gewesen. Die Truhe hatte die kleine Fee aus dem Elfenland mitgebracht, und in ihr bewahrte sie all ihre Habseligkeiten auf. Manchmal dachte der kleine Affe, es müsse sich bei der Truhe um eine Zauberkiste handeln, denn die kleine Fee holte oft die wunderlichsten Dinge aus ihr heraus. Immer wenn er dachte, er hätte alles gesehen was sich in der Truhe verbarg, zeigte sich ein neuer spannender Gegenstand. Selbst die kleine Fee schien manches Mal überrascht über das, was sie in der Truhe fand, obwohl sie doch eigentlich ihren Inhalt hätte kennen müssen. An der Wand gegenüber des Fensters, in der sich die Tür befand, stand direkt vor der verschlossenen Tür ein selbstgezimmertes Regal. Dort befanden sich die restlichen Besitztümer der beiden. Das Regal war nicht gerade sehr ordentlich eingeräumt. Darin standen Büchsen und Glässer gefüllt mit Perlen, Federn, Steinen und Muscheln, ein paar alte Comics, ein Paar Teller, Gläser und eine verbeulte Teekanne, etwas Brot und Käse, mehrere Bananen, ein Glas Honig, ein alter Tuschkasten, einige Pinsel und vieles mehr was sich in diesem heillosen Durcheinander nur schwer erkennen ließ.
Der kleine Affe saß auf dem Boden und war damit beschäfftigt ein Glas voll Muschel in viele bunte Haufen nach Farbe und Größe zu sortieren. Die kleine Fee saß auf dem Fensterbrett und schaute missmutig auf die Dächer hinaus. Es regnete. Einige Minuten überlegte sie sich, wie lange es wohl noch regnen würde und ob der Regen bis zu den Dächern steigen würde. Dann überlegte sie, ob es vielleicht einen Regenbogen geben würde, wenn der Regen nachließ und ob es wohl möglich wäre, auf dem Regenbogen spazieren zu gehen. Nachdem sie einige Zeit mit verdrossener Miene über diese wichtigen Themen nachgedacht hatte, seufzte sie, denn es regnete immer noch.Weit und breit war kein Regenbogen in Sicht. Da seufzte die kleine Fee noch lauter, schaute zu dem kleinen Affen und sagte: "Kleiner Affe, mir ist sooo langweilig!" Der kleine Affe schaute erstaunt auf, denn er konnte sich nicht vorstellen, wie es war, wenn einem soo langweilig war, vor allem weil er so schöne Muscheln hatte, die man in kleine Haufen sortieren konnte. Er starrte die kleine Fee an und sah dass sie sehr unglücklich aussah. Da tat die kleine Fee ihm leid, denn der kleine Affe begriff, das es sehr schlimm sein musste wenn einem langweilig war. Er war sich beinah sicher das es sogar körperlich weh tat. Er beschloss, der kleinen Fee zu helfen." Komm zu mir, wir schauen uns die Muscheln an und sortieren sie gemeinsam."Die kleine Fee setzte sich zu dem kleinen Affen auf den Boden und sie betrachteten die Muscheln. Der kleine Affe war sehr glücklich doch nach einer Weile seufzte die kleine Fee abermals und sagt "kleiner Affe, mir ist sooo langweilig. Was kann ich nur tun?" Die kleine Fee sah sehr unglücklich aus und der kleine Affe war sich nun sicher das sie auch Schmerzen hatte. Der kleine Affe schaute sich im Zimmer um und dabei überlegte er wie er der kleinen Fee helfen konnte. Da kam ihm eine Idee. Er stand auf, ging zu dem Regal auf der anderen Seite des Raums, nahm den Tuschkasten und die Pinsel heraus und füllte ein leeres Wasserglas mit Wasser. Er war sich sicher das die Farben der kleinen Fee helfen würden. Feen sind ja bekanntlich sehr farbenfrohe Wesen und da heute ein ganz besonders grauer Tag war hoffte er das die Farben ihre Wirkung zeigen würden und die kleine Fee gesund machen würden. Das Grau, da war er sich sicher hatte die kleine Fee krank gemacht." Wir malen ein Bild." sagte der kleine Affe und schaute die kleine Fee an. Für einen Augenblick funkelten die Augen der kleinen Fee auf, aber dann sagte die kleine Fee mit tieftrauriger Stimme" Aber wie nur, kleiner Affe, wir haben doch kein Papier?" Das stimmte. Darüber hatte der kleine Affe noch nicht nachgedacht. Einige Minuten schaute sich der kleine Affe im Zimmer um und dachte "Verdammt!" dann begann er zu lächeln und sagte " Wir malen ein Bild an die Wand!" Da lachte die kleine Fee übers ganze Gesicht, sprang auf und rief "Au ja fein, was für eine tolle Idee!" aufgeregt hüpfte sie auf und ab, klatschte in die Hände und hätte beinah das Wasserglas umgeworfen, als sie den Affen packte und mit ihm durchs Zimmer tanzte. Dabei sang sie laut "an die Wand, an die Wand, malen wir ein Zauberland:" Als die kleine Fee sich wieder beruhigt hatte,räumten sie das Regal von der Wand, schoben es vor die kleine Tür und sahen sich arbeitseifrig an. "Was malen wir? WIr sollten uns auf etwas einigen damit wir uns nicht ins Gehege kommen!" sagte die kleine Fee, "Am besten schlägst du etwas vor und das malen wir dann, kleiner Affe." Der Affe setzte sich auf den Boden und schaute in die Richtung der weißen Wand, ganz wie es ein Künstler tut, bevor er mit seinem Werk begann. Die kleine Fee fand, das er dabei ganz besonders niedlich aussah und sehr, sehr kreativ. Dann stützte der kleine Affe sein Kinn auf die Hand und sagte "also ich wollte schon immer mal auf einem Piratenschiff sein. Aber man weiß nicht genau ob die Piraten freundlich sind, deswegen ist es vielleicht ganz gut, wenn im Hintergrund des Schiffes eine Insel ist, die man, falls die Piraten unfreundlich sind, ich will damit nicht sagen das alle Piraten grundsätzlich unfreundlich sein müssen, aber falls sie es sind könnte man diese Insel schnell erreichen. Und das Meer sollte ruhig und riesig sein. Und die Sonne sollte scheinen. Findest du nicht auch, kleine Fee." Während der kleine Affe das sagte, war es der kleinen Fee als sah sie bereits das grosse Piratenschiff mit seinem weißen Segel und der kleinen Piratenflagge, die hoch oben am Mast im Wind hin und her flackerte. Es war ihr als höre sie das leichte Rauschen der Wellen und das Ferne kreischen der Möwen, fast, ja fast spürte sie die Sonne, die ihre Haut wärmte. Verwirrt schüttelte die kleine Fee den Kopf und sagte zu dem kleinen Affen gerichtet " ja ich glaube es wäre schön ein Piratenschiff zu malen."
Der kleine Affe nickte und sie begannen zu malen. Sie malten das Meer mit wunderschönen blauen Wellen und dem Glitzern der Sonne, das sich auf ihnen spiegelte. Einen hellblauen Himmel mit einer goldenen Sonne und ein paar Möwen die im Wind hin und her flogen. Sie verzichteten darauf in den Himmel Wolken zu malen, denn sie hatten genug vom Regen. Dann malten sie das herrschaftliche Piratenschiff mit seinem riesigen Buck und einer kleinen Meerjungsfrau die als Gallionsfigur diente. drei Masten, drei weiße Segel und ganz oben, gleich über dem Ausguck eine kleine schwarz-weiße Piratenflagge, mit einen weißen Totenkopf und zwei gekreutzen Knochen darunter. Im Hintergrund, rechts von dem Schiff in einiger Entfernung malten sie noch eine kleine Insel mit weißgelben Strand und einem tiefen Dschungel in der Mitte. Dann betrachteten sie ihr Werk und waren rundum zufrieden mit sich und dem was sie sahen.
Lange Zeit saßen sie nur auf dem Boden und schauten sich das Bild an der Wand an, da sprang die kleine Fee plötzlich auf und rief " Du kleiner Affe, ich hab eine Idee!" ohne ein weiteres Wort rannte sie zu der Holztruhe unter dem kleinen Fenster, öffnete sie und krammte wie wild in ihr herum. Sie warf allerlei Dinge aus ihr heraus und murmelte immer wieder, "Wo ist es nur,... Es muss doch hier,... Irgendwo,... Allerdings könnte es auch, ... Ich bin mir sicher es, ...!" Der kleine Affe wurde jetzt auch sehr aufgeregt, denn immer wenn die kleine Fee etwas in ihrer Zaubertruhe suchte, besonders dann wenn sie das Gesuchte auch fand, geschahen irgendwelche höchst ungewöhliche Dinge. Mitten in diese Gedanken rief die kleine Fee jauchzend " Ahh hier ist es ja!" und der kleine Affe schaute ihr entgegen. Sie kletterte aus der grossen Truhe heraus und wedelte aufgeregt mit einem blauen Samtsäckchen hin und her. "Na dann können wir ja endlich anfangen. Du musst dich hier hin stellen, ja so ist es richtig hier genau neben mich, Schau dir das Bild an. und..." bei diesen Worten öffnete die kleine Fee den Beutel, nahm eine Hand voll glitzernden Staub herraus, murmelte etwas das wir nicht verstehen konnten und streute den Zauberstaub auf das Bild an der Wand. Der kleine Affe hatte nicht die Zeit sie zu fragen was denn nun geschehen würde, denn plötzlich begann alles um sie herum sich zu drehen und verschwamm vor seinen Augen. "Nimm meine Hand." sagte die kleine Fee in en Nebel hinein und ergriff seine Hand. Der kleine Affe schloss schnell seine Augen denn ihm wurde plötzlich sehr schwindelig. Dann hörte er die kleine Fee nach einer Weile sagen, "Du kannst die Augen jetzt wieder aufmachen." Der kleine Affe öffnete seine Augen und staunte, das Zimmer um ihn war verschwunden und anstatt in dem kleinen Raum standen sie nun mitten auf einem riesigen Piratenschiff.
Das Meer rauschte und brauste um sie her und unter ihren Füssen wackelte und schaukelte es. " Komm," sagte die kleine Fee, "Wir verstecken uns irgendwo und schauen uns erstmal an wo wir hier gelandet sind." Ihr war auf einmal ziemlich mulmig zumute , den sie konnte ja nicht wissen ob die Piraten, auf deren Boot sie nun standen freundlich waren und dieser Gedanke bereitete ihr Magenschmerzen. Am Allerliebsten wäre sie sofort zurück in ihr kleines Zimmer geflogen, aber da der ganze Ausflug doch ihre eigene Idee gewesen war und sie nicht zeigen wollte wie sehr sie sich nun grusselte, traute sie sich nicht das zuzugeben.
Der kleine Affe hingegen fand es sehr aufregend auf einem Piratenschiff gelandet zu sein und wäre am Liebsten der kleinen Fee um den Hals gefallen und dann losgestürmt einen Schatz zu suchen. Stattdesen nahm er die kleine Fee an der Hand und sie vesteckten sich erstmal in einem der kleinen Rettungsboote am Rande der Reling. Von dort konnten sie das Schiff sehr gut beobachten und als der kleine Affe dann die buntekleideten, aber sehr wild wirkenden Piraten sah, die an Deck arbeiteten war er auch erstmal sehr froh darüber das er nicht von ihnen entdeckt wurde. Nicht das er sich gefürchtet hätte, nein, Affen sind sehr mutige Tiere, aber naja sagen wir einfach er machte sich sehr grosse Sorgen um die kleine Fee.
Plötzlich fingen die Piraten an im wilden Arbeitseifer auf Deck hin und her zu rennen, Befehle zu brüllen und dann erscholl aus den Segeln ein lautes " Land In Sicht!" Zwei der Piraten blieben vor dem Versteck der beiden stehen und die beiden wagten kaum zu atmen, als sie folgendes Gespräch belauschten. Besonders der kleine Affe staunte nicht schlecht als er hörte was ich euch nun erzählte. Der erste Pirat sagte zum zweiten Pirat folgendes " Endlich! Die Insel der Wilden Affen. Die Füsse in den warmen Strand graben und im Schatten der Palmen faulenzen." Der zweite Pirat sagte " Das mit em Faulenzen wirst du dir abschminken müssen, Der Kapitän will den Schatz der Insel und er wird nicht ruhen bis wir es finden, oder,naja hoffen wir das die Gerüchte nicht stimmen und die Insel wahrhaftig verflucht ist. Keiner kehrte jeh wieder der die Insel einmal betretten hat, so sagt man doch!" "Seemannsgarn, nichts als Seemannsgarn" sagte der erste Pirat "Morgen früh werden wir es sehen,wenn wir die Insel betretten. Aber diese Märchen glaube ich noch lange nicht und etwas Gold kann ja wohl nicht schaden!" " Du weisst aber auch das schon so manches Gold, das ein Pirat gefunden hat verflucht war und mit ihm sein Finder." "Aberglaube, Geschwätz, Irrsinn. Lass uns lieber an die Arbeit gehen damit wir morgen an Land gehen können."
Als die Piraten weitergegangen waren, war der kleinen Fee ganz schlecht vor Angst, doch der kleine Affe hüpfte aufgeregt hin und her und rief " Hast du das gehört, kleine Fee, die Insel der wilden Affen!" "Ja" sagte die kleine Fee und fühlte sich dabei so unwohl in ihrer Haut wie noch nie zuvor in ihrem Leben "Verflucht ist die Insel, kleiner Affe , wie schrecklich." Da lachte der kleine Affe und sagte " Nein, nein kleine Fee, ganz wundervoll, nicht schrecklich. Ich weiss doch etwas was die beiden nicht wissen. Übrigens war es eine sehr gute Idee von dir sich zu verstecken, besonders nett fand ich die beiden nicht gerade. Aber gut pass auf,..." da beugte der kleine Affe sich vor und flüsterte der kleinen Fee folgendes in ihre spitzen Ohren:" Einmal vor langer, langer Zeit, so sagen die Alten in meine Familie gab es eine kleine Insel im grossen Meer, auf dieser Insel lebten die wilden Affen zusammen mit ihrer wunderschönen Affenkönigin. Und stell dir vor diese Königin ist soweit ich weiss mit mir verwand, sie ist meine Ur-ur-u-urgroßäffin, wenn ich das richtig sehe. Sie lebt dort in der Mite der Insel in einem alten Tempel. Durch einen sehr alten Schutzzauber ist es nur Freunden und Familienangehörigen möglich diesen Tempel zu finden. Alle anderen verirren sich im Wald. Siehst du kleine Fee du brauchst keine Angst zu haben, du bist meine Freundin und ich ein Affe und da wir das Geheimnis kennen denke ich können wir den Tempel finden." Als der kleine Affe der Fee dies erzählt hatte rief die kleine Fee " Ach, kleiner Affe das ist ja wunderschön, ich freue mich sehr deine Ur-Ur-Ur-Großkönigin kennenzulernen und sie zu besuchen. Lass uns recht bald losgehen und dieses schreckliche Piratenboot verlassen."
So warteten die kleine Fee und der kleine Affe bis es dunkel wurde und die Piraten schliefen, dann liesen sie das Boot zu Wasser und ruderten im Mondenschein zu der Insel der wilden Affen. Die kleine Fee war sehr froh von dem Schiff herunter zu kommen und auch dem kleinen Affen war es tausendmal lieber an Strand spazieren zu gehen als bei den Piraten zu sein. Außerdem und da waren sich Fee und Affe einig mochten sie keine gierigen Menschen und das waren die Piraten.
Als die Sonne begann am Horizont aufzugehen erreichten sie die Insel. Sie waren ein wenig um die Insel herum gerudert ,damit sie nicht sogleich entdeck wurden, wenn es hell war. Die kleine Fee hatte ein schlechtes Gewissen, weil sie eines der Boote geklaut hatten und hofft inständig, das die Piraten genug Boote an Bord hatten falls sie in Not gerieten. Der kleine Affe machte sich da keine Sorgen, er freute sich nur seine Verwandte zu treffen und durch den dschungel zu streifen. Und weil sein Magen zu knurren begann, malte er sich aus wie wundervoll und schmackhaft die Früchte im Dschungel waren, die dort wuchsen. Ganz besonders hoffte er das es viele Bananen auf der Insel gab.. Die kleine Fee freute sich auf den Dschungel und fand es sehr aufregend hier zu sein, da sie noch nie im Dschungel gewesen war.
Sie stiegen aus dem Boot und zogen es an Land , wo sie es unter einigen Palmenblättern im Dschungel versteckten. Das war eine ganz schöne Arbeit und als sie beide damit fertig waren hatten sie einen Mordshunger. " Komm, kleine Fee," sagte der kleine Affe, "wir finden uns ein Frühstück.". Da gingen sie in den Wald hinein und schon bald entdeckten sie eine Palme an der Kokosnüsse wuchsen, und gleich darauf Bananen- und Orangenbäume, Papayas und Beeren. Überall wohin sie blickten sahen sie Früchte und das komischste an dem was sie sahen, war das diese Früchte in allen nur erdenklichen Farben zu wachsen schienen. Ja es gab Bananen in grün, in blau, in rot und sogar bunt gemusterte, die weiß und rosa gestreift waren. Der kleine Affe und die kleine Fee staunten nicht schlecht, aber sie hatten Hunger und so fragten sie nicht lang und langten zu. Der kleine Affe kletterte in die höchsten Bäume und brachte der kleinen Fee die wunderschönsten Früchte, und die kleine Fee flog in die höchsten Palmen und brachte dem kleinen Affen die buntesten Bananen. Mmmh, wie das schmeckte. Während sie aßen und sich freuten, sah die kleine Fee den kleinen Affen an, zu erst sehr erstaunt doch dann begann sie lauthals an zu lachen. Der kleine Affe aß gerade eine blau-rosa-gestreifte Banane und wunderte sich als die kleine Fee so laut anfing zu lachen. Lachte sie etwa über ihn? "Pfhhhi,hi,hi,phihihi!" lachte die kleine Fee und hielt sich den Bauch," Aahahahafehehe, du siehst aus, wie eine Banane" Der Affe sah erstaunt an sich hinunter und konnte es kaum glauben, als er sah, das sein Fell wirklich blau-rosa-gestreift war. Da grinste der kleine Affe und freute sich, denn es tat ja nicht weh sondern war nur sehr bunt und anders. "Iss eine blaue Banane!" sagte er zu der Fee und reichte ihr eine Blaue Banane. Da aß die kleine Fee eine blaue banane und färbte sich blau ehe sie wusste wie ihr geschah. Sie spielten eine Weile mit den wundersamen Früchten und waren mal blau, mal rot mal lila während sie immer tiefer in den Wald hinein gingen. Die kleine Fee fand es sehr praktisch immer die gleiche Farbe wie der Hintergrund zu haben, da sie so keine Angst haben musste von wilden Tieren entdeckt zu werden. Aber plötzlich fiel ihr etwas ein, und dieser Gedanke gefiel ihr gar nicht. "ohh kleiner Affe, was tun wir nur? Sieh doch, es gibt keine Bäume, die uns unsere alte Farbe zurück geben könnten und ich möchte doch nicht für immer grün sein." Sie sah den kleinen Affen an, der gerade in eine Banane biss und sich lila färbte und prustete los, denn das verfärben war einfach zu komisch, als das man hätte ernst bleiben können, wenn man es sah. Der kleine Affe aber dachte nach, nach einer weile sagte er, " Ich weiss nicht wie wir unsere alte Farbe wieder bekommen, aber meine Ur-Ur-Urgroßäffin wird es sicherlich wissen. Alte Affen sind doch bekanntlich sehr schlau. Am besten wir finden sie und fragen um Rat." Nachdem der kleine Affe das gesagt hatte war die kleine Fee sehr erleichtert und freute sich das es alte Affen waren, die so unglaublich viel wußten. Und so machten sie sich schließlich auf den Weg zur alten Äffin.
Sie gingen viele Stunden lang um den Mittelpunkt der Insel zu erreichen. Sie kletterten durch das Unterholz des Dschungels und lauschten den Stimmen der Vögel, die um sie herum flatterten. Manchmal wenn der Wald um sie zu dicht wurde, um auf dem Boden weiter zu wandern, kletterte der kleine Affe in die Baumwipfel und die kleine Fee flog ein Stück vorraus um die Gegend zu erkunden.
Gegen späten Nachmittag entdeckte die kleine Fee eine grosse alte Tempelanlage vor sich in der Sonne aufblitzen. Aufgeregt flog sie zu dem kleinen Affen zurück, der gerade auf einem Baum saß und eine Verschnaufpause einlegte. Als die kleine Fee ihn erreichte rief sie ihm zu "Der Tempel liegt etwa eine Stunde von uns entfernt in Richtung der Sonne, du kannst von dem Baum heruntersteigen. Ein kleiner Pfad führt von hier direkt zu der Tempelstadt. Die Tempelstadt ist riesig und wunderschön und sie glitzert als wäre sie aus purem Gold." Daraufhin kletterte der kleine Affe von dem Baum hinab und wartete bis die kleine Fee neben ihm gelandet war. "Ohh, kleine Fee," sagte er," Ich bin sehr aufgeregt. Denkst du die anderen Affen freuen sich uns zu sehen?" Das wußte die kleine Fee nicht aber sie hoffte es sehr. Sie wollte den kleinen Affen jedoch nicht beunruhigen und so sagte sie nur "Ich freue mich immer, wenn ich dich seh und die alte Dame wäre sehr unhöflich würde sie das nicht tun." So nahmen sie sich ein wenig aufgeregt an der Hand und wanderten den kleinen Pfad zur Tempelstadt entlang. Während sie so wanderten summte der kleine Affe ein Lied das ihm seine Mutter ihm gelehrt hatte. Es war ein sehr altes Lied und kaum einer kann sich daran erinnern. Nur der kleine Affe wusste den Text aber er hat ihn mir nicht verraten.
Nach einer Weile tauchte am Wegesrand eine kleine Hütte auf und der Wald um sie herum wurde lichter und lichter. Vor der kleinen Hütte saß ein alter Affe, desen Fell schon grau geworden war. Neben ihm stand ein Stock auf dem er sich beim Gehen stützen konnte. Die kleine Fee betrachtete den alten Affen ehrfürchtig. Sie war sich sicher das er schon sehr alt war und deswegen ganz besonders klug. Noch nie hatte sie einen solch weise dreinblickenden Affen gesehen.
Als sie auf den Affen zugingen schaute er sie aus großen schwarzen Augen aufmerksam an und lächelte ihnen zu. "Lieber weiser Affe," sagte der kleine Affe als sie endlich vor ihm standen, "Wir sind sehr lange gewandert um hierher zu gelangen und vielleicht könnt ihr uns helfen. Wir suchen die Königen dieses Reiches. Wollt ihr uns vielleicht den Weg zu ihr weisen? Wie ihr seht haben die Früchte des Waldes unser Fell verfärbt und so hoffen wir von der Königin Hilfe zu bekommen." nachdem der kleine Affe seine Bitte vorgetragen hatte, sah der weise Affe sie lange an und um seine Mundwinkel lag ein geheimnisvolles Schmunzeln, dann sagte er mit tiefer und bedächtiger Stimme, " Nun seid ihr endlich gekommen, kleiner Prinz. Wir haben lange auf Euch gewartet und immer wieder an Euch gedacht. Auch unsere Königin erwartet Euch bereits und ich bin mir sicher sie freut sich Euch zu sehen. Auch ich freue mich Euch zu sehen. Ich werde Euch gerne zu dem Palast im innneren der Tempelstadt begleiten." bei diesen Worten ergriff der Alte seinen Stock und erhob sich mit einem leichten Seufzen. "kommt ihr beiden es ist nicht sehr weit." Die kleine Fee und der kleine Affe folgten ihm verwundert, sie wussten nicht so recht was sie von der Sachen halten sollten. Wieso erwartete man sie bereits? Wieso schien man zu wissen das sie kommen sollten? Und wieso sprach der weise Affe den kleinen Affen mit "kleiner Prinz" an? Sie hatten sehr viele Fragen, hielten es jedoch für besser abzuwarten was geschah. Trotz der Verwechslung, und es mußte sich eindeutig um eine Verwechslung handeln, fanden sie den alten Affen, auch wenn er etwas merkwürdig war vertrauenswürdig und freundlich. So folgten sie ihm. Die kleine Fee fand , das es ein sehr netter alter Affe war, den sie da getroffen hatten.

Auf dem Weg zum Palast sahen sie viele andere Affen, die in kleinen Hütten, Häusern und selbstgebauten Baumhäusern in allen erdenklichen Formen lebten. Auch Hängematten hingen in bunten Farben zwischen den Bäumen herum. Viele Affen winkten ihnen zu und lachten dabei. Der kleine Affe summte, als sie so gingen das Lied, das ihm seine Mutter beigebracht hatte. Bald standen sie vor einem riesigen Haus aus Stein. Es war ein sehr altes Haus und weit und breit das größte das es zu sehen gab. Der alte Affe öffnete die Große Eichentür, die mit allerlei Schnitzereien verziehrt war sagte "Kommt herein, wir sind da."
Sie traten in eine große Halle an deren Seiten Statuen mit Fackeln in den Händen standen. Sie trugen die Gesichter von Affen. Am Ende der Halle stand ein kleiner, steinernder Thron auf dem eine kleine Äffin saß. Obwohl sie sehr leise sprach, klang ihre Stimme laut und hallte bis ans Ende der Halle, als sie sagte, "Trettet näher ihr beiden. Es freut mich außerordentlich Euch zu sehen. Ich bekomme nicht oft Besuch und..." seuftze sie. "es ist sehr langweilig tagein, tagaus hier zu sitzen und Königin zu sein." Die kleine Fee und der kleine Affe traten näher und wunderten sich ein wenig als sie bemerkten, das die Königin noch sehr jung wirkte und kaum älter zu sein schien als sie beide. Als sie vor dem Thron standen waren sie sehr verunsichert, denn sie wußten nicht wie sie sich einer Königin gegenüber zu verhalten hatten. Als sie gerade niederknien wollten, sagte die Königin, " Nein , kniet nicht nieder, ihr seid doch meine Freunde und ich halte nicht viel von dem Getue. Wißt ihr die ganze Welt macht immer so ein Getue um mich, weil es etwas sehr besonderes ist die Königin zu sein und deswegen ist es manchmal schwer ein normales Gespräch zu führen. Das vermisse ich sehr." Die Königin seuftzte und mit einmal tat es dem kleine Affen sehr leid, das sie eine Königin war und keine Freunde hatte. " Es tut mir sehr leid davon zu hören und natürlich sind wir sehr gerne mit ihnen befreundet Frau Königin. aber sagt mal, seid ihr, ähh bist du wirklich die alte Königin, meine Ur-Ur-Urgroßäffin? Ich meine ihr wirkt sehr jung." die Königin lächelte über diese Frage..., "Ja wißt ihr den nicht das die Affen des Wilden Stammes und dazu gehörst auch du kleiner affe, nun ja wie sind immer so alt wie wir sein wollen. Aber nun setzt euch erstmal und lasst uns Tee trinken." Sie klatschte in die Hände und zwei Affen trugen ein großes und sehr bequemes Sofa herein und kurz darauf folgte ein Tablett mit Kuchen und Tee, der wundervoll duftete. Dann begann die Königin zu erzählen und die kleine Fee und der kleine Affe lauschten gespannt und ihre Augen wurden dabei vor Staunen immer größer und größer. Die Königin erzählte:" Zuallerst, kleiner Prinz, ja ich bin die die du suchst, deine Ur-Ur-Urgroßäffin. Wir alle haben lange auf dich gewartet, denn eine alte Sage hat uns dein Kommen und das deiner kleinen Freundin vorrausgesagt. Du bist der Erbe meines Reichs und mein Thronnachfolger. Die Sagen der wilden Affen besagen das eines Tages ein kleiner Affe mit seiner zauberhaften Gefährtin kommen wird. Er wird bunt gefärbt von den Früchten des Waldes sein, ebenso wie seine kleine Freundin. Und er wird unsere Hilfe brauchen, so wie wir seine Hilfe brauchen um die Insel der wilden Affen zu retten. Er ist ein Urahne von mir doch er lebt in einer anderen Zeit in einer anderen Welt. Das mag auch der Grund sein warum wir heute fast gleich alt erscheinen. Die wilden Affen werden sehr alt, müsst ihr wissen. Der alte Affe der euch hergebracht hat ist schon fast 750 Jahre alt." Sie gluckste und die beiden sahen sich um. Sie hatten den alten Affen fast vergessen, aber als sie jetzt in die große Halle blickten war er nirgends zu sehen. Die Königin fuhr fort zu erzählen: " Wißt ihr das niemand, der nicht von den Sternen ausgewählt ist, es schafft zu dem Inneren der Insel vorzudringen. Viele haben es versucht und sind gescheitert. Sie sagen auf der Insel liegt ein Fluch. So ist es nicht, aber die Insel wird von einem alten Zauber geschützt. wir wissen es wann immer jemand die insel betritt und der Dschungel verdichtet sich dann so sehr, das für jene, die uns nicht ereichen sollen kein durchkommen mehr ist. Viele von ihnen finden nichts zu essen, so wie ihr es gefunden habt und sie verlassen die Insel bald wieder oder sie sterben." "Das ist ja schrecklich!" rief die kleine Fee und sie fragte sich was wohl mit den Piraten geschehen war. Denn auch wenn die Piraten ihr grob und gierig erschienen waren, wünschte sie ihnen doch alles Gute. "Nein, kleine Fee, so schrecklich ist das nicht." sagte die Königin "Nur jene, die gierig auf Gold sind oder versuchen Tiere in unserem Dschungel zu jagen, jene die versuchen einen wilden Affen zu fangen und ihn entführen wollen um ihn in den Zoo zu stecken , sterben im Dschungel. Nur so sind wir geschützt. Verstehst du das, kleine Fee? Nur wer in in böser Absicht kommt, verlässt die Insel ohne sein Ziel erreicht zu haben. Wer als Freund zu uns kommt und ein gutes Herz hat, der erreicht das Innere der Insel und findet uns." Die kleine Fee verstand nun das es der Dschungel war, der die wilden Affen schützte und sie wußte nun auch das es die Affen sehr traurig machte wenn jemand im Dschungel starb. Sie wußte auch das die Menschen oft Tiere in den Zoo sperrten und gierig auf ihre Zauberkraft waren, wenn sie sie sahen. Nur die Kinder waren da anders.
"Aber, liebe Königin" sagte da der kleine Affe. " Ihr habt gesagt das ihr unsere Hilfe braucht. Unser Fell hat die Farbe gewechselt und es stimmt das wir hoffen das ihr uns helfen könnt. Aber womit können wir Euch dienen, wenn der Dschungel euch doch so gut schützt?" fragend sahen sie die Königin an und diese antwortete: " Wißt ihr, ihr könnt mir helfen und ich Euch. Das ist ganz einfach. Von Zeit zu Zeit muss der Zauber, der die Insel schützt erneuert werden. Damit er seine Kraft behält, bedarf es eines kleinen Zaubers. Der kleine Zauber besteht darin, diejenigen, die mit gefärbten Fell in den Tempel kommen zurück zu verwandeln. So werdet ihr Eure alte Farbe wiederbekommen und die Insel wird einen neuen Schutz haben." "Au fein!" riefen da der kleine Affe und die kleine Fee. " Das ist ja ganz einfach und wir helfen Euch gern."
Da klatschte die Königin in die Hände und der alte Affe erschien mit einer großen Kiste. Fast sah die Kiste ein wenig aus wie die Zauberkiste der kleinen Fee und die kleine Fee merkte, das sie sich ein wenig nach zu Hause sehnte.
"Eine Frage habe ich noch, Frau Königin." sagte der kleine Affe. "Ihr habt mich kleiner Prinz genannt und gesagt das ich der Erbe eures Thrones sei. Bedeutet das das ich einmal König werde? Und heisst das , das ich für immer hier bleiben muss?" Erschrocken sah die kleine Fee den kleinen Affen an und ergriff seine Hand. Daran hatte sie nicht gedacht. "Ja und Nein." sagte die Königin, "Du bist mein Erbe und eines Tages wirst du mein Königreich übernehmen, aber bis dahin kannst du gehen wohin du willst und hierher kommen wann immer du möchtest. Du natürlich auch kleine Fee. Außerdem sagte ich doch bereits das wir Affen sehr alt werden" "Nun dann ists ja gut" sagte der kleine Affe. "Ich hätte die kleine Fee nämlich nur ungerne Allein gelassen. Besonders bei Regen wäre das nicht gut. Aber wenn es noch sehr lange dauert, will ich gerne eines Tages zurückkommen und Euer König sein."
Die kleine Fee fand das hatte der kleine Affe sehr schön gesagt und er sah auch schon so richtig, wie ein kleiner Prinz aus.
Dann öffnete der alte Affe die Kiste und nahm einen goldenen Zauberstabt heraus, der mit allerlei Zeichen verziert war und am obersten Ende einen Kristall trug. " Was müssen wir nun tun?" fragte der kleine Affe. "Erinnerst du dich noch an das Lied, das deine Mutter dir immer vorgesungen hat?" fragte die Königin. Natürlich erinnerte sich der kleine Affe an das Lied. Er hatte es ja eben erst auf dem Weg zum Palast vor sich hingesummt. Er nickte. "Wir müssen das Lied gemeinsam singen." So sangen die Königin und der kleine Affe das Lied gemeinsam und die kleine Fee und der alte weise Affe hörten bedächtig zu. Es war sehr schön das alte Lied zu hören. als sie zuende gesungen hatten, fing der Kristall auf dem Zauberstab an zu leuchten und das Leuchten wurde immer heller und heller. So hell das die umherstehenden die Augen schließen mussten. Als sie nach einer Weile die Augen wieder öffneten rief die kleine Fee erfreut:" Kleiner Affe, du siehst wieder genauso aus wie früher" "Du auch!" rief der kleine Affe und sie fielen sich um den Hals und tanzten in der großen Halle umher. Der alte Affe und die Königin tanzten auch ein wenig.
Der kleine Affe und die kleine Fee blieben noch einige Tage bei der Königin. Doch eines Tages wachte die kleine Fee auf und sagte:" kleiner Affe, ich möchte so gerne nach Hause." "Gut." sagte der kleine Affe "Lass uns gehen." Und so gingen sie zu der Königin und dem alten Affen und sagten Aufwiedersehen und die Königin sagte " Besucht uns bald mal wieder." dann nahm die kleine Fee etwas Zauberstaub aus ihrem Beutel und sagte "Lange Reise, ohne Pause. Zauberstaub bring uns nach Hause!".
Sie schlossen die Augen und als sie sie wieder öffneten, waren sie in ihrem kleinen Zimmer auf dem Dachboden. Als die kleine Fee aus dem Fenster blickte, rief sie "Guck kleiner affe, die Sonne scheint und dort ist ein Regenbogen!" Aber der kleine Affe hörte sie nicht, denn er war viel zu sehr damit beschäfftigt seine Muscheln in kleine Haufen zu ordnen.

Immer wenn der leine Affe schläft


immer, wenn der kleine Affe schläft
Anna Frontzeck


Wisst Ihr, wer der kleine Affe ist? - Nein? – Na, dann hört gut zu!

Der kleine Affe ist ein ganz besonderes Tier. Er ist so klein, dass wir aufpassen müssen, ihn nicht aus den Augen zu verlieren. Der kleine Affe ist ungefähr so groß, dass er in Eure Hand passt. Er hat ein kuschelig braunes Fell am ganzen Körper und einen wuschlig weißen Schwanz, mit dem er sich an den Bäumen des Waldes festklammern kann. Zwei kleine, schwarze Augen schauen neugierig aus seinem Gesicht in die Welt hinaus, dazwischen ragt eine rosarote Stupsnase hervor, und von beiden Seiten des Kopfes stehen zwei spitze Ohren ab. Am Ende der beiden Ohren wachsen weiße Fellbüschel, die sie im Winter warm halten. - Seht Ihr, wie niedlich der kleine Affe in die Welt hinausguckt?
Natürlich hat der kleine Affe auch eine Affenmama und einen Affenpapa. Mit ihnen lebt er in einer kleinen Höhle auf einem großen, uralten Baum in der Mitte des Waldes. Dort ist es sehr kuschelig warm, und sie sind geschützt vor Regen, Sturm und Schnee. - Tagsüber macht der kleine Affe gerne lange Spaziergänge mit Affenmama. Da der kleine Affe noch sehr klein ist und Affenmama ihn nicht verlieren möchte, muss er sich dabei ganz fest an Affenmamas Rücken festhalten und gräbt dabei seine kleinen Pfoten in ihr Fell. So fällt er nicht hinunter, wenn sie von Baum zu Baum springen und das Leben im Wald genießen. Nachdem sie stundenlang von Ast zu Ast hüpfen, die leckersten Blätter und Nüsse finden und die lustigsten Spiele spielen, kehren sie glücklich und müde zu ihrem Baum zurück. Dort wartet der Affenpapa bereits mit dem Abendbrot auf sie, denn es wird draußen schon dunkel.
Bald nach dem Abendbrot muss der kleine Affe ins Bett. - Ihr denkt jetzt bestimmt, dass der kleine Affe das genauso wenig mag wie ihr, aber da irrt ihr Euch. Der kleine Affe freut sich sehr, er hat nämlich ein Geheimnis, von dem keiner etwas weiß. Nachdem Affenmama dem kleinen Affen das Gesicht gewaschen und die Ohren gebürstet hat, klettert der kleine Affe in sein weiches, warmes Bett und kuschelt sich ein. Ihr werdet es nicht glauben, der kleine Affe freut sich so sehr, im Bett zu sein, dass er fast Angst hat, vor Freude nicht einschlafen zu können. - „Aber,“, werdet Ihr jetzt fragen und die Nase rümpfen, „worauf freut sich denn der kleine Affe so sehr?“. - Ich weiß, dass Ihr es sehr doof findet, ins Bett zu gehen und das nicht verstehen könnt. – Also, hört gut zu, und ich erzähle weiter...
Der kleine Affe liegt nun in seinem Bett und schließt die Augen. Freudig kuschelt er sich in seine Decke und atmet ein und aus. Er atmet direkt in sein kleines Affenherz hinein, und dann bemerkt er, wie es in seiner Brust zu leuchten beginnt. Zuerst leuchtet es ganz sanft und warm, allmählich leuchtet es immer stärker und wärmer. Fast ist es so, als hätte jemand eine Kerze in seinem Inneren angezündet, die leicht und leise in seinem Herzen scheint und deren Leuchten immer größer wird. Bald erfasst es seinen ganzen Körper und ihm ist, als würde er schweben. So schön ist dieses Gefühl, wie eine Mischung aus Rosenblüten, Gummibärchen und Brausepulver, und es kribbelt, als würde Eure Mami Euch ganz fest in den Arm nehmen! Und dann, als der kleine Affe schon denkt, er würde zerspringen, so schön ist das Gefühl, springt er wirklich, mitten hinein in das Leuchten in seinem Herzen, und er fliegt in dem Licht und den Funken, die im Dunkeln glitzern.
Langsam macht er die Augen auf und steht mitten auf einer grünen Wiese voller Blumen und Schmetterlingen. Die Sonne scheint ihm aufs Fell, und es ist ganz warm und still um ihn herum. Da hört er ein Rufen. Es klingt wie ein Band aus kleinen silbernen Glöckchen. Er schaut sich um. "Kleiner Affe, kleiner Affe!", ruft die Stimme und kommt immer näher. - "Ahh..., da bist du ja endlich, kleiner Affe! Ich habe dich schon erwartet. Wieso kommst du denn so spät?" – Nanu, werdet Ihr denken, wer ist denn das? - Seht hin, denn da kommt doch wahrhaftig eine kleine Fee auf unseren Affen zugeflogen. Sie sieht sehr komisch aus, könnte man sagen. Ihr Kleid ist aus vielen bunten Stofffetzen zusammengenäht. Ihre Haut schimmert grünlich, sie hat lange grüne Ohren, die vom Kopf abstehen, und ihre Haare schimmern lila. Ihre Flügel flattern aufgeregt auf und ab, und um sie herum glitzert Feenstaub in der Luft. - Nein wirklich, so kann man doch nicht herumlaufen, ähh... herumfliegen, denkt Ihr jetzt vielleicht und grinst. Aber, so ist das mit Feen. Feen sind eben keine besonders vernünftigen Wesen, und es ist sehr schwer, eine Fee dazu zu bewegen, sich ordentlich zu kleiden. Und gerade unsere kleine Fee ist ein besonders schwerer Fall von Unordnung. - So oder so, da stehen sie nun, der kleine Affe und die kleine Fee und lächeln sich an. Der kleine Affe und die kleine Fee sind nämlich Freunde, und immer wenn der kleine Affe schläft, treffen sich die beiden im Feenland. Nun wisst Ihr auch, was das Geheimnis vom kleinen Affen ist.
"Ich habe eine Überraschung für Dich, kleiner Affe.", sagt die kleine Fee. Dann greift sie nach einem blauen Samtbeutel, der an ihrem Gürtel hängt, öffnet ihn und greift hinein. Ehe der kleine Affe sich versieht, pustet sie ihm eine Handvoll Zauberstaub ins Gesicht. Der kleine Affe niest und will gerade schimpfen und laut rufen: "Spinnst du?", da nimmt die kleine Fee seine Hand und sagt: "Und jetzt spring!" - Also springt der kleine Affe in die Luft und zu seiner Verwunderung landet er nicht wieder auf dem Boden sondern er fliegt! - Ja, der kleine Affe kann plötzlich richtig fliegen und dreht sich fröhlich in der Luft um seine eigene Achse. Da ist der kleine Affe der kleinen Fee auch nicht mehr böse, weil sie ihm den Zauberstaub ins Gesicht gepustet hat. Sie hat es ja nicht so gemeint. Er findet, es ist sehr schwer, der kleinen Fee lange böse zu sein, besonders da es so schön ist, durch die Luft zu fliegen.
Hand in Hand fliegen sie höher und höher dem Himmel entgegen. Bald sind sie so hoch, dass sie die Wiese unter sich nicht mehr erkennen können, und hier und da saust schon eine Sternschnuppe an ihnen vorbei. - "Die nächste Sternschnuppe schnappen wir uns!", ruft die kleine Fee. Gesagt, getan! Als die nächste Sternschnuppe vorbeisaust, packt der kleine Affe kurzerhand zu. Mit einer Hand hält er sich an der Sternschnuppe fest, mit der anderen an der Elfe, und so sausen sie in Lichtgeschwindigkeit einmal durchs Universum. Was es nicht alles zu entdecken gibt in diesem riesigen Universum! Sterne und Spiralnebel glitzern und funkeln in allen erdenklichen Farben um sie herum. Schwarze, grüne und blaue Löcher verschwinden plötzlich im Nichts. - "Wenn ich sage: Jetzt!, dann lässt du los!", ruft die kleine Fee. - "Jetzt!" - Der kleine Affe lässt die Sternschnuppe los und landet überrascht auf einem Asteroid. Der ist riesig und schwarz, und die Landung ist etwas unsanft. Der kleine Affe reibt sich die Stelle, auf die er gefallen ist.
"Wenigstens haben wir den Bus nicht verpasst.", sagt die kleine Fee und plappert weiter drauf los: "Weißt du, Asteroiden sind nämlich im Gegensatz zu dem, was sie auf der Erde sagen, nicht nur leblose Steine. Nein, sie sind die Busgesellschaften des Universums. Sie treiben nicht nur ziellos durch das All, sie sind sozusagen so etwas wie ein riesiges Busunternehmen. Die großen Steine führen uns kreuz und quer durchs Universum und kosten nichts. Ist das nicht wundervoll? Die Fahrkarte bekommt man durch ein Lächeln. Es kann einem allerdings passieren, dass man, wenn man mal schlecht drauf ist, ein paar Tage warten muss, bis man mitgenommen wird."
"Die Fahrkarten bitte!", unterbricht da ein kleiner, dicker Troll die kleine Fee; der kleine Affe und die kleine Fee lächeln ihm strahlend entgegen. Der Troll zieht zwei Schmetterlinge aus seiner Tasche und lässt sie eine Weile über ihren Köpfen schweben, dann zerplatzen die beiden Schmetterlinge über ihnen. Ein glitzernder Funkenregen ergießt sich über sie und bleibt an ihrem Haar kleben. - "An der Milchstrasse bitte links! Wir möchten zur Kassiopeia, der Sternschildkröte, denn wir haben einen Brief für sie.", sagt die kleine Fee artig und macht einen höflichen Knicks. Der kleine Affe sieht sie überrascht an, aber bei Feen weiß man ja nie!
Sie sitzen eine Weile da und schauen auf das Sternbild, das um sie herum in tausend Farben zu spielen scheint. Sie sehen den großen Bären an sich vorbeiziehen, und das Zeichen der Zwillinge tanzt an ihnen vorüber. Irgendwann ruft der kleine Troll ihnen zu: "Zur Milchstrasse links! Nächster Halt!". Sie packen ihre Sachen zusammen, hüpfen an der Milchstrasse links heraus und stehen inmitten der funkelnden Sterne. Der kleine Affe setzt sich auf den Boden, legt seine Arme um die Knie und murmelt bedrückt: "Ich habe Hunger!". Dabei sieht er so bekümmert aus, dass die kleine Fee am Liebsten laut gelacht hätte, doch das wäre nun wirklich nicht höflich. Deshalb gluckst sie nur vergnügt und setzt sich neben den kleinen Affen auf den Boden. "Mach dir keine Sorgen, im Universum werden fast alle Wünsche sofort erfüllt und bestimmt...", sie bricht ab, denn in der Nähe schallt ein lautes Rufen. Durch die Stille der Sterne dringt: "Simitci, simitci, frische Sesamkringel!!!" - "Wir haben Glück!", ruft die kleine Fee und springt auf. "Frische Sesamkringel! Komm!" Der kleine Affe folgt ihr und ist sehr verwundert darüber, dass mitten im Himmel ein türkischer Sesamkringelverkäufer herumläuft und seinem Gewerbe nachkommt. Nach einer kleine Weile kommen sie an den Rand eines Waldes, und dort steht ein Simitciverkäufer, der ihnen gerne einige Sesamkringel und ein Glas Milch gibt. Er verlangt dafür kein Geld, sondern bittet sie nur, die alte Sternschildkröte von ihm zu grüßen, bevor er verschwindet. Mit dem Gebäck und der Milch in den Händen klettern sie nun auf einen Baum, und dort schmeckt ihnen das Essen gleich doppelt so gut. - "Das ist das Beste was ich je gegessen habe.", schmatzt die kleine Fee. - "Mmmh...", schmatzt der kleine Affe zurück und grinst. Es geht ihm sehr viel besser, nachdem er gegessen hat.
Nachdem sie ihr Mahl beendet haben, machen sie sich auf den Weg zu der großen Sternschildkröte Kassiopeia. Sehr weit ist es nicht. Als sie angekommen, stehen sie vor einem riesigen Hornberg, dessen Eingangshöhle mit einer Tür verschlossen ist. Sie klopfen und warten geduldig, denn sie wissen ja, dass Schildkröten sich sehr langsam bewegen und es etwas länger dauern kann, bis Kassiopeia die Tür erreicht. Nach einer Weile öffnet sich die Tür, eine kleine goldene Schildkröte mit weisen alten Augen schaut ihnen entgegen. - "Ja bitte?", fragt sie mit einer zittrigen Stimme. - "Guten Tag, Frau Sternschildkröte,", sagte die kleine Fee, "wir haben eine Einladung für Sie von meiner Tante, der großen Fee. Sie bittet Sie recht herzlich, zu ihrem Geburtstag in einer Woche vorbeizukommen. Sie hofft, dass Sie pünktlich kommen. Bitte, machen Sie sich bald auf den Weg." - Die Sternschildkröte strahlt, als sie die Worte der kleinen Fee hört, sie nimmt die Einladung mit Freude entgegen und verspricht, sich schon am nächsten Morgen auf den Weg zu machen.
Die Tür des Hornberges schließt sich, die kleine Fee greift den kleinen Affen bei der Hand. "Jetzt“, sagt sie „ist es aber höchste Zeit, nach Hause zu kommen. Es wird ja schon hell. Am besten verzichten wir auf den Bus und nehmen den Zauberstaub. Ich hoffe, unsere kleine Reise hat dir gefallen.", und sie nimmt den kleinen Beutel aus ihrer Tasche. "Ja sehr!", antwortet der kleine Affe. - "Schön, aber nun mach lieber die Augen zu!" Der kleine Affe schließt seine Augen, die kleine Fee greift in den Beutel und pustet eine Handvoll Zauberstaub in sein Gesicht. - "Ha,...ha,...hatschie!“, niest der kleine Affe.
Als er seine Augen wieder öffnet, ist die kleine Fee verschwunden, und er liegt wieder in seinem Bett. Nur aus der Ferne hört er sie noch rufen: "Bis morgen, kleiner Affe!". Er murmelt: "Gute Nacht, kleine Fee! - Ich hab dich lieb!". Dann hört er, dass Affenmama im Nebenzimmer das Frühstück macht. Er springt aus dem Bett, rennt hinüber und wirft sich in ihre Arme.
„Du wirst es nicht glauben, was ich erlebt habe!“, sagt er, als er sich ankuschelt. „Soll ich es Dir erzählen?“


Das kleine Marunkel


Das kleine Marunkel und Tobi


Das kleine Marunkel lebt auf einem anderen Stern. Dort lebt es seit vielen Jahren und hat viele Freunde. Die Lieblingsbeschäfftigung des kleinen Marunkels ist es Wünsche zu erfüllen und andere Wesen glücklich zu machen. Eines Tages, als das kleine Marunkel gerade überlegte wen es wohl heute einen Wunsch erfüllen könnte, klopfte ein Freund an seine Haustür. Der Freund war lange Zeit auf Reisen gewesen und das Marunkel freute sich nun seinen Reiseberichten zu lauschen. Nach einer Weile sagte der Freund “Weißt du, Marunkel, auf meiner Reise war ich auf einem ganz besonderen Stern, weit weg von hier, in einer anderen Galaxie. Dieser Stern heißt Planet Erde.” Das Marunkel lauschte gespannt. “Auf diesem Planeten,” fuhr der Ferund fort “gibt es eine besondere Art Mensch, die Kinder. Sie spielen und lachen gerne und sind auch sonst sehr freundliche Wesen” Das marunkel wurde ganz aufgeregt als es das hörte und fragte sich ob es gut wäre einigen dieser Kinder ein paar Wünsche zu erfüllen. Es ließ sich von seinem Freund den Weg zur Erde ganz genau beschreiben. Bald darauf verabschiedete sich der Freund wieder, den er wollte noch einen anderen Freund auf einem anderen Planeten besuchen. Als er gegangen war beschloß das Marunkel zur Erde zu reisen. Gesagt, Getan!
Das Marunkel packte alle wichtigen Sachen in seinen Rucksack. Zuallererst packte es einen Beutel Feenstaub hinein. Den Feenstaub war seine Lieblingsspeise und auch sonst sehr nützlich. Dann kam sein Wunschblock hinzu. Wenn man einen Wunsch auf den Wunschblock schrieb ging er garantiert in Erfüllung.Als nächstes packte das Marunkel sein Zukunftsfernrohr in den Rucksack und ganz oben hinauf kam noch seine Zauberblume Esmeralda. Als alles gut verstaut war, zog das Marunkel seine Zauberschuhe an , guckte sich noch einmal um und sagte “Zur Erde, bitte!” Da machte es ein kleines “Plop” und...

Die Kuscheltierfabrik

Als das Marunkel die Augen öffnete, war es sehr erstaunt was es zu sehen und vor allem zu hören bekam. Um es herum war es sehr laut. Es zischte, pochte, puffte, knatterte und quietschte. Ab und zu knallte es auch und dazwischen vernahm das Marunkelimmer wieder stimmen, die sich Dinge zuriefen. Um zu schauen wo es den hier gelandet war, rappelte das Marunkel sich auf und versuchte sich aufzusetzen. Da bemerkte es das der Boden unter seinen Füssen sich quietschend bewegte. Erstaunt sah es sich um. Rechts und Links von im saßen zwei identische Wesen mit braunem Fell, großen Knopfaugen und plüschigen Ohren. Das Marunkel wandte sich an eines der beiden und fragte “Wo bin ich hier?” Das Wesen antwortete mit brummiger, tiefer Stimme, “ Du bist hier in Teddys Kuscheltierfabrik.” Das Marunkel, das nicht wußte was eine Kuscheltierfabrik war, fragte nach “ Was ist das eine Kuscheltierfabrik?” Der Teddybär, den das Wesen mit dem Marunkel sprach war ein Teddybär grinste und antwortete “ Das weißt du nicht? Du bist wohl nicht von hier! In einer Kuscheltierfabrik werden Kuscheltiere geboren um dan hinaus in die Welt zu ziehen und mit den Menschenkindern zu spielen und zu kuscheln. “ Das kleine Marunkel wußte zwar nicht was das war ein Kuscheltier, aber das es von hier aus bald zu den Kindern kommen würe freute es sehr. Es wollte sich gerade bei dem Teddybär bedanken, alses spürte, wie eine rieige hand es ergriff und von dem Fließband nahm. Es hörte eine stimme sagen “ Den hier kan man wohl kaum verkaufen. Der sieht schon recht ungewöhnlich aus. Niedlich ist er schon. Ich denke ich werde ihn meinem Sohn Tobi zum Geburtstag mitbringen. Eigentlich wünscht sich Tobi ja einen Hund, aber daraus wird dieses Jahr noch nichts. Er wird sich über das Kuscheltier hier freuen!” Die große Hand nahm das Marunkel und packte es in eine Tasche. Da saß es nun und freute sich bald Tobi kennenzulernen. Im Dunkeln der Tasche nahm es seinen Wunschblock heraus und schrieb mit großen Buchstaben “Einen Hund für Tobi” hinein. Dann aß es etwas Feenstaub und wartete.
Ein Haufen Geschenke

Tobi saß auf seinem Bett und packte seine Geburtstagsgeschenke aus. Tobi feierte seinen fünften Geburtstag und er hatte sich von seinen Eltern einen Hund gewünscht. Da saß er nun, in seinen blauen Pyjama auf dem Bett umgeben von raschelndem Geschenkpapier und bunt verpackten Kästchen. Tobi hoffte das in einem der Päckchen ein Hundebaby versteckt war. Aufgeregt machte er sich ans auspacken. In dem ersten Geschenk war ein großes rotes Feuerwehrauto. In dem zweiten Packet war ein selbstgestrickter Pullover von seiner Tante Laura. Danach bunte Filzstifte, ein Malbuch, eine Packung Sterne die im Dunkeln leuchten. Mit jedem Geschenk, das Tobi auspacktespürte er seine Entäuschung größer werden. Denoch lächelte er bei jeden Geschenk um seine Eltern nicht traurig zu machen. Er freute sich natürlich auch über die Sachen, die er geschenkt bekam, aber er hatte sich sooo sehr einen Hund gewünscht. Dann lag nur noch ein Geschenk vor ihm. Es war eine rote Box mit einer blauen Schleife, gerade so groß das ein Hundebaby hineinpassen könnte. Tobis Hand zitterte beim auspacken. Er öffnete die blaue Schleife und nahm den Deckel von der Box und... vor ihm lag das Marunkel. Tobi fand sofort das das ein sehr komisches Kuscheltier war und spürte die Enttäuschung in seinem Herzen. Kein Hundebaby. Er schluckte, bedankte sich bei seiner Mama und seinem Papa für die schönen Geschenke. Das Marunkel packte er achtlos zu de anderen Geschenken auf den Schreibtisch. “Es wird Zeit für den Kindergarten, Tobi” sagte die Mama. Schweren Herzens zog sich Tobi an und machte sich auf den Weg zum Kindergarten.
Da Marunkel wunderte sich ein wenig über Tobis so kühle Begrüßung, lehnte sich dann aber entspannt in der roten Box zurück und schlummerte ein wenig um sich auszuruhen.

“Hallo, Ich bin Marunkel”

Abends als Tobi ins Bett ging wurde das Marunkel wach. Nachdem Tobis Eltern “Gute Nacht” gesagt und das Licht ausgemacht hatten, rappelte sich Marunkel in seiner Kiste auf und schob den Deckel beiseite. “Tobi” flüsterte es leise in den Raum, “ Tobi, schläfst du schon?” Tobi setzte sich erschrocken im Bett auf und fragte schüchternin den Raum “Ist da wer?” Das Marunkel schob den Deckel der Geschenkbox beiseite und sagte, “ Guten Abend, Tobi. Ich bin Marunkel!” Tobi rieb sich verdattert die Augen und starrte die Geschenkbox an, “Wer bist du?”fragte er stotternd und rieb sich abermals die Augen um sich zu vergewissern das er nicht träumte. . Er schaute das Marunkel fassungslos an. “Ich bin Marunkel. Ich komme von einem anderen Stern und wollte dich besuchen um dir einen Wunsch zu erfüllen.” Das Marunkel kletterte aus seiner Box, sprang vom Schreibtisch und lief auf Tobis Bett zu. Tobi zog sich die Bettdecke bis zur Nasenspitze und fragte mit zitternder Stimme “bist du ein Geist oder ein Monster?”. Das Marunkel, das gerade dabei war auf Tobis Bett hinauf zu klettern, hielt inne... Dann kicherte es leise und sagte, “ Nein, ich bin kein Geist und auch kein Monster. Ich bin das Marunkel und ich möchte dein Freund sein”. Mit diesem Satz auf den Lippen sprang das Marunkel auf Tobis Bett und wanderte über die Bettdecke. Dann setzte es sich genau vor Tobis Füße und guckte ihn an. “Ma-run-kel?” sagte Tobi, “ du willst mein Freund sein?” “Sehr gerne!” antwortete das Marunkel. Das Marunkel nahm sein Zukunftsfernrohr aus dem Rucksack und guckte hindurch. Dann wandte es sich wieder an Tobi. “Tobi, zieh dir bitte ein paar warme Sachen an. Wir müssen los!” “wohin müssen wir denn?” fragte Tobi. “ Nun, wir wollen doch das dein Wunsch in Erfüllung geht. Deswegen machen wir uns besser gleich auf den Weg!”

Ein Wunsch im Herzen

Nachdem sich Tobi einige Sachen angezogen hatte, schlichen er und das Marunkel in die Küche. Dort Packten sie etwas Reiseproviant in den Rucksack. Dann verließen sie das Haus und schloßen leise die Tür hinter sich. Sie wanderten die dunkle Strasse hinunter, die vom dämerigen Licht der Strasseblaternen beschienen war. Über ihnen Leuchtete der Mond. Als sie einige Zeit schweigeng gelaufen, hier und dort rechts und links gegangen waren, fragte Tobi das Marunkel, “Marunkel, denkst du wirklich das mein Wunsch in Erfüllung geht? Denkst du ich bekomme einen Hund? Wie denkst du wird das geschehen?”.
Das Marunkel blieb stehen, kratzte sich nachdenklich an der Nase und sagte dann:” Wie das geschehen wird, Tobi, weiß ich wirklich nicht. Ich weiß nur, das wenn jemand ganz tief im Herzen einen Wunsch hat, das Universum diesen Wunsch mit jedem Herzschlag hören kann. Und ich weiß das wenn man ganz fest daran glaub das der Wunsch in Erfüllung geht, das Universum einem mit allen seinen Möglichkeiten hilft das der Wunsch wahr wird. Aber wie das geschieht das weiß man vorher nicht! Komm, lass uns weitergehen, damit wir rechtzeitig ankommen.” Tobi und das Marunkel gingen schweigend weiter und Tobi versuchte mit jedem Herzschlag ganz fest daran zu glauben das sein Wunsch wahr werden würde. Als er so ganz still in sich hineinhorchte war ihm als würde er tief in seinem Inneren die Melodie eines Windspiels hören.

Ein bißchen Geduld und eine alte Baugrube

Als Tobi und Marunkel nach einer Weile vor einem alten Baugrundstück angekommen waren, blieb das Marunkel stehen. “Hier sind wir richtig!” sagte das Marunkel, “Wir müssen nur noch irgendwie über den Zaun kommen.” Das baugrundstück war von einenm großen Bauzaun umgeben und Tobi und das Marunkel machten sich nun daran eine Lücke oder einen anderen Durchgang zu finden. Nach kurzer Zeit hörte das Marunkel Tobi rufen, “ Hier! Marunkel, hier ist ein Loch unter dem Zaun. Hier können wir durchkriechen!” Gesagt, Getan! Sie krochen unter dem Zaun hindurch und betraten das alte Baugrundstück. “Was machen wir nun?” fragte Tobi, der das ganze sehr aufregend fand. “Ich glaube,” sagte das Marunkel, “das Beste ist, wir fragen jetzt Esmeralda.” “Wer ist Esmeralda?” fragte Tobi. “Esmeralda ist meine Zauberblume. Ich wußte doch das es gut war sie mitzunehmen. Esmeralda weiß eigentlich immer eine gute Antwort auf alles mögliche. Wir müssen sie nur kurz wecken. Sie schläft unglaublich gerne!” Das Marunkel öffnete seinen Rucksack und holte Esmeralda heraus. Dann stellte er sie vor sich auf den Boden. Esmeralda hatte alle ihre Blütenblätter verschloßen. “Hey, Esmeralda! Wach auf! Wirbrauchen dich!” Ganz langsam, mit einem kleinen Seufzen, öffnete Esmeralda ihre Blütenblätter. Dann hörte Tobi eine leise klingelnde Stimme, die verchlafen fragte, “Was ist den los, Marunkel? Warum schreist du den so? Ich habe gerade sooo schön geträumt.” Tobi sah das sich zwischen den Blüttenblättern ein kleines, zierliches Gesicht mit großen Augen befand, das sie verschlafen anblinzelte. Esmeralda gähnte herzhaft. “Nun erzähl schon Marunkel, was ist den los? Ich möchte sooo gerne weiterträumen!” Das Marunkel erzählte das sie auf der Suche nach Tobis Wunsch waren, wie sie hierhergekommen waren und das sie nun nicht wußten was sie auf dem alten Baugrundstück tun sollten. Als Marunkel seine Geschichte beendet hatte, gähnte Esmeralda nochmal und sagte dann, “ Das ist einfach! Dort hinten ist eine tiefe Grube. Dort müsst ihr hinabsteigen. Dann macht ihr es dort bequem und wartet. Kurz nach Sonnenaufgang erfüllt sich Tobis Wunsch von selbst.” Esmeralda blinzelte mit den Augen. “Ihr müßt nur warten und ein bißchen Geduld haben.” Dann gähnte die Zauberblume wieder herzzerreisend, schloß ihre Augen, murmelte “Gute Nacht ihr Beiden!” und schloß Blütenblatt für Blütenblatt.
Tobi und Marunkel gingen zum hinteren Teil des Baugrundstücks. Dort entdeckten sie die Grube von der Esmeralda gesprochen hatte. Sie schauten über den Rand der Grube. Sie war mindestens drei Meter tief. Tobi schaute das Marunkel an und sagte, “Wenn wir da hinein klettern, kommen wir bestimmt nicht mehr heraus. Wie sollen wir überhaupt da runter kommen?” “Das ist einfach!” sagte das Marunkel, “Wir benutzen meine Zauberschuhe. Du hälst dich an mir fest und wir schweben hinunter.” “Aber wie sollen wir dann wieder hinaus kommen?” “Das werden wir sehen, wenn dein Wunsch sich erfüllt hat. Irgendeine Lösung gibt es immer. Ersteinmal müssen wir warten und Geduld haben, wie Esmeralda gesagt hat.” Tobi nickte, immer noch ein bißchen unwillig mit dem Kopf, hielt sich dann aber an dem Marunkel fest und gemeinsam schwebten sie hinab in die Grube. Am boden angekommen machten sie es sich bequem und Packten ihren Reiseproviant aus. Abenteuer machen bekanntlich sehr hungrig. Als sie gegessen hatten, gähnte Tobi herzhaft undmurmelte mit halbgeschlossenen Augen, “Wenn wir schon warten müssen, können wir auch ein bißchen schlafen. “ Er kuschelte sich an das Marunkel an und einige Atemzuüge später waren beide tief und fest eingeschlafen.

Ein Scharen, Ein Knurren, und ein freudiges Erwachen

Als die Morgensonne dämmerte wurden Tobi und Marunkel wach. Sie guckten sich verwundert um und dann lauschen sie gespannt. Am oberen Rand der Grube war ein Scharen zu hören. “Horch!” sagte das Marunkel, “Hast du das auch gehört?” Tobi nickte und sie guckten zum Rand der Grube hinauf. Wieder hörten sie das Scharen. Es verwandelte sich in ein leises Knurren und dann fiel etwas eRde über den Rand der Grube hinab. “Marunkel!” flüsterte Tobi aufgeregt, “Ich denke, das hört sich ein bißchen nach einem Hund an. Denkst du nicht auch?” Da Marunkel nickte und schaute wieder zum Rand der Grube hinauf um zu gucken was geschah. Diesmal schnaubte es am Rand der Grube und plötzlich schaute ein struppiges Hundegesicht herunter. Tobi stieß einen entzückten Freudensschrei aus.Der Hund bellte und wackelte fröhlich mit dem Kopf. Das Marunkel lächelte.
“Marunkel,” rief Tobi fröhlich, “wir müssen irgendwie nach oben und ihm Hallo sagen.” Das Marunkel schaute nachdenklich die steile Wand der Grube hinauf und sagte dann:” Weißt du Tobi, ich weiß wirklich nicht, wie wir wiederdort hinauf kommen. Die Zauberschuhe sind zu schwach um uns beide nach oben zu tragen. Ich glaube wir brauchen Hilfe.” Tobi schaute ebenfalls an der Wand hinauf und meinte dann:” Meinst du der Hund kann uns irgendwie helfen? Vielleicht kann er Hilfe holen?” “Das ist eine super Idee!” strahlte das Marunkel, “Warte kurz! Ich schreibe einen Zettel und dann lassen wir den Hund Hilfe holen.” Das Marunkel nahm seinen Wunschblock aus dem Rucksack und schrieb mitgroßen, sehr wichtig aussehenden Buchstaben “Rettet Tobi!!!” hinein, dann riß er den Zettel aus dem Block und bestäubte ihn mit Feenstaub. Das Blatt schwebte die Grube hinauf und der Hund schnappte danach. “Du musst meine Eltern finden und sie hierherbringen!” erklärte Tobi dem Hund. Der Hund schnaubte verständnisvoll und nickte mit dem Kopf, als habe er verstanden was Tobi sagte. Dann rannte er los und verschwand.

Eine Kletterpartie nach oben

Der Hund rannte den ganzen Weg bis zu Tobis Haus und hielt dabei vorsichtig den Zettel von Marunkel zwischen den Zähnen. In Tobis Zuhause war schon alles in heller Aufregung. Tobis eltern machten sich große sorgen, weil sie Tobi nirgends finden konnten. Tobis Vater war gerade dabei den garten nach Tobi abzusuchen, als der Hund ankam. Er rannte direkt auf Tobis Vater zu, legte den Zettel aus dem Wunschblock vor seine Füsse und bellte. Tobis Vater hob den zettel auf und las ihn, dann wandte er sich an den hund und sagte “Zeig uns wo Tobi ist!” Der Hund bellte und wedelte mit dem Schwanz. Da rief tobis Vater seine Frau und sie liefen hinter dem Hund her, bis sie an dem Baugrundstück angekommen waren. Sie kletterten durch den Zaun und entdeckten Tobi und Marunkel in der Grube.
“Tobi!2 rief Tobis Mutter erschrocken, “Wie bist du nur darunter gekommen? Bist du verletzt?” Tobi schüttelte den Kopf. “Mir geht es gut. Könnt ihr mich hier rausholen?” Tobi freute sich seine Eltern zu sehen und er war stolz auf den Hund der es geschafft hatte sie zu holen. “ Die Frage ist, wie wir dich da rauskriegen.” sagte Tobis Vater und schaute sich um um zu sehen ob ihm irgendetwas helfen konnte Tobi aus dr Grube zu befreien. Da bellte es am anderen Ende des Baugrundstücks und eh sich Tobis Eltern undrehen konnten um zu schauen was dr Lärm bedeutete kam der Hund angetrottet. ER trug etwas zwischen seinen Zähnen und legte es vor die Füsse von Tobis Vater. Es war ein langes dickes seil. “das hast du gut gemacht!” sagte Tobis Papa und tätschelte dem Hund den Kopf. Der Hund guckte ein bißchen als würde er grinsen.
Tobis Vater nahm das Seil und band es um einen Baum in der Nähe der Grube. Dann warf er es zu Tobi hinunter. Tobi steckte das Marunkel in seinen Rucksack und kletterte das Seil hinauf. Das war ganz einfach. Oben angekommen nahmen Tobis Eltern ihn in den Arm. “Auch Tobi,” sagte seine Mutter, “was hast du dir nur dabei gedacht?” “Ich wollte mir meinen Hund suchen gehen.” sagte Tobi. Da bellte der Hund, der Tobi so sehr geholfen hatte und kam schwanzwedelnd auf die kleine Familie zu. Tobi sah seine Eltern mit fragenden Augen an. Sein Vater seufzte undsagte dann lächelnd “ich glaube, du hast deinen Hund gefunden, Tobi!” Tobi strahlte. Dann gingen sie alle gemeinsam nach Hause um zu frühstücken. Der Hund trottete hinterher.
Ja, und das Marunkel? Das Marunkel saß in Tobis Rucksack, rieb sich zufrieden den Bauch, aß ein wenig Feenstaub und sagte ganz leise, “Das haben wir gut gemacht, Esmeralda.” Esmeralda seufzte leise im Schlaf.